|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Arztbesuch > Alternative Heilverfahren > Aromatherapie
AromatherapieStand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDie Aromatherapie ist Bestandteil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Bei dieser Therapieform werden ätherische Öle zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Diese Öle werden eingenommen, inhaliert oder bei Massagen oder Bädern verwendet. Man unterscheidet zwischen der komplementären und der wissenschaftlich definierten Aromatherapie. Bereits im Altertum war die besondere Wirkung von Pflanzendüften auf den körperlichen und geistigen Zustand des Menschen bekannt. Aufgrund überlieferter Schriften weiß man, dass Araber, Griechen und Römer Pflanzenduftstoffe gezielt medizinisch einsetzten. Der französische Chemiker Gattefossé war es jedoch, der den Namen Aromatherapie im Jahr 1928 festlegte. Er war davon überzeugt, dass Krankheiten nur mithilfe von ätherischen Ölen behandelt werden können und begründete damit die komplementäre Aromatherapie. Der französische Arzt Jean Valnet veröffentlichte 1964 ein Buch zur Aromatherapie, in dem er diese Methode weiter erläutert. Die komplementäre Aromatherapie geht davon aus, dass nahezu alle Krankheiten mit ätherischen Ölen behandelt werden können. Die Entscheidung, welches Öl zur Behandlung der Beschwerden geeignet ist, erfolgt meistens subjektiv. Häufige Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Muskelverspannungen, Stress oder Kopfschmerzen. Die wissenschaftliche Aromatherapie macht sich Inhaltsstoffe in Pflanzen zunutze, die bestimmte Wirkungen entfalten. So gibt es ätherische Öle, die Bakterien und Pilze abtöten oder Viren unschädlich machen. Andere pflanzlichen Inhaltsstoffe wirken zum Beispiel beruhigend oder schlaffördernd. Die Anwendungsgebiete der wissenschaftlichen Aromatherapie richten sich nach der Wirkung der eingesetzten ätherischen Öle. Sie werden zum Beispiel bei Infektionskrankheiten, Stress oder Schlafstörungen eingesetzt. Bei verschiedenen Erkrankungen darf eine Aromatherapie nicht durchgeführt werden, zum Beispiel bei Epilepsie, Krampfadern, offenen Wunden oder der Neigung zu Gefäßverschlüssen (Thrombose). Die Aromatherapie kann verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen. Manche ätherischen Öle machen die Haut zum Beispiel empfindlicher für UV-Licht. Außerdem sind allergische Reaktionen möglich. Bei Kleinkindern und Säuglingen dürfen keine ätherischen Öle verwendet werden, die Cineol, Kampfer oder Menthol enthalten, da sie Atemnot hervorrufen können. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaAromatherapie
Das könnte Sie auch interessieren
Alternative HeilverfahrenAlternative Heilverfahren werden immer populärer. Ob mit Nadeln, Massagen, Misteln, Reizstrom, Wasser oder Yoga: Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Heilmethoden. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |