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Akupunktur

Anwendungsgebiete

(Stand: 30. Dezember 2009)

Die World Health Organization (WHO) hat eine Indikationsliste für etwa 100 Erkrankungen veröffentlicht, die sich für eine Akupunkturbehandlung anbieten. Dazu gehören Erkrankungen des Atemtrakts (wie Erkältungen), bronchopulmonale und gastrointestinale Erkrankungen (wie akute Bronchitis beziehungsweise Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Durchfall (Diarrhö)), Augenerkrankungen (z.B. Katarakt), Erkrankungen der Mundhöhle (Zahnschmerzenund Rachenentzündung) sowie verschiedene neurologische und orthopädische Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Lähmungen nach Schlaganfall, Tennisellenbogen, rheumatoide Arthritis und viele mehr.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für eine Akupunkturbehandlung bei Lendenwirbelsäulen- und Kniegelenkschmerzen.

Nicht behandelt werden sollten alle Erkrankungen mit nicht eindeutiger Diagnose, schwere psychische Erkrankungen, jede Art von Krebs (außer zur Schmerzlinderung) und die meisten Infektionserkrankungen.

In der Frühschwangerschaft kann die Akupunktur zum Beispiel bei Übelkeit und Erbrechen und später zur Geburtsvorbereitung eingesetzt werden. Jede Art der Stimulation der Akupunkturpunkte sollte während der Schwangerschaft nur zurückhaltend angewandt werden.

Weiterlesen: Akupunktur: Risiken und Komplikationen

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