Speichel: Zu wenig Speichel im Mund

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (13. Juni 2016)

Zu wenig Speichel führt nicht nur zu einem unangenehm trockenen Gefühl im Mund: Unter anderem ist auch das Kariesrisiko erhöht.

Je mehr Speichel im Mundraum vorhanden ist und je schneller er fließt, desto rascher werden schädliche Substanzen beseitigt – so etwa Zucker, der die Zähne angreifen könnte.

Personen mit zu trockenem Mund fällt zudem das Sprechen und Schlucken schwerer – und auch der Geschmack der Speisen ist ohne ausreichend Speichel verändert.

Eine mangelnde Speichelproduktion kann viele Ursachen haben und kommt vor allem bei älteren Menschen häufiger vor. Produziert eine Person weniger als 0,1 Milliliter Speichel pro Minute, sprechen Mediziner auch von Mundtrockenheit oder Xerostomie. Zum Vergleich: Normalerweise fließt pro Minute etwa zehnmal so viel Speichel – also circa 1 Milliliter.

Das Bild zeigt unterschiedlich mit Wasser gefüllte Gläser. © Jupiterimages/iStockphoto

Ein trockener Mund kann entstehen, wenn man zu wenig trinkt.

Zu möglichen Ursachen von Mundtrockenheit zählen zum Beispiel:

Aber auch Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) kann zu einem trockenen Mund führen. Meist ist ein trockener Mund ein vorübergehendes Phänomen – oft hilft es schon, ausreichend zu trinken, damit wieder ausreichend Speichel fließt.

Hält Mundtrockenheit jedoch länger an oder haben Sie zusätzliche Beschwerden – etwa Schmerzen beim Kauen, Schlucken oder Sprechen – sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.