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Das Skelett

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (03. Februar 2014)

Allgemeines

Das Skelett des Menschen setzt sich in der Regel aus etwa 210 einzelnen Knochen zusammen. Eine Zählung, die sowohl die Schädelknochen, als auch die Gehörknöchelchen und Sesambeine einschließt.

Bei den Sesambeinen handelt es sich um spezielle Knochen, die Bänder, Sehnen und Gelenken zwischengeschaltet sind. Ein Beispiel ist die Kniescheibe (Patella), die in die Sehne des Schenkelstreckers (Musculus quadriceps femoris) eingelassen ist. Grundsätzlich sehen die Knochen im menschlichen Skelett in Abhängigkeit von Ort und Funktion sehr unterschiedlich aus. So sind die Knochen von Schulter und Schädel teilweise flach gestaltet. Zu ihnen zählen beispielsweise das Schulterblatt und die Schädeldachknochen. Andere Knochen, wie zum Beispiel die Wirbel, sind blockförmig ausgebildet. Sie bauen die Wirbelsäule auf.

Weitere Beispiele für die Vielgestaltigkeit der Knochen sind das Keilbein an der Schädelbasis sowie die Oberkiefer- und Unterkieferknochen des Gesichtsschädels. Das Skelett im Bereich von Hand- und Fußwurzel ist dagegen aus kleinen, vieleckigen Knochen aufgebaut, während die Knochen von Armen und Beinen röhrenförmig gestaltet sind. Die Oberfläche der Knochenenden ist bei Röhrenknochen vergrößert, sodass sie Muskeln und Sehnen ausreichend Platz und Oberfläche für den Ansatz bieten können.

Anatomie der Wirbelsäule: Video

Die Knochen im Skelett des Menschen üben eine Vielzahl von Funktionen aus: Zum einen bilden sie das Gerüst des Körpers. Zum anderen bieten sie Muskeln und Sehnen mit ihren gelenkigen Ausläufern die entsprechenden Ansatzpunkte, um ihre Kraft zu entfalten. Darüber hinaus schützen bestimmte Knochen im Skelett sensible Regionen, wie Gehirn, Rücken- oder Knochenmark sowie innere Organe wie Herz und Lunge vor äußeren Einflüssen.






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