Das Skelett: Beine

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. Februar 2014)

Die Beine sind über das Hüftgelenk mit dem Becken verbunden. Das Skelett der Beine setzt sich aus den folgenden Knochen zusammen:

  • Oberschenkelknochen (Os femoris)
  • Schienbein (Tibia)
  • Wadenbein (Fibula)

Schienbein und Wadenbein bilden gemeinsam das Unterschenkel-Skelett (Crus). Die Knochen von Oberschenkel und Unterschenkel sind über das Kniegelenk miteinander verbunden, während das Sprunggelenk die Unterschenkelknochen mit dem Fuß verbindet.

Eine häufige Verletzung des Oberschenkelknochens ist der sogenannte Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur). Er kommt besonders häufig bei älteren Menschen vor. In der Regel ist lediglich eine geringe Krafteinwirkung notwendig, um einen Oberschenkelhalsbruch zu verursachen. Der häusliche Sturz auf die Hüfte ist dabei die häufigste Ursache. Junge Menschen haben dagegen äußerst selten Oberschenkelhalsbrüche.

Illustation: Oberschenkelknochen, Wadenbein und Schienbein © LifeART image/2001/ Lippncott Williams & Wilkins all rights rese

Beinknochen von vorne

Sogenannte pathologische Oberschenkelhalsbrüche gehen dagegen auf die Zerstörung des Knochengewebes durch eine Krebserkrankung zurück, die sich im Oberschenkelknochen ausbreitet. Charakteristisches Anzeichen für einen Oberschenkelhalsbruch ist eine Verkürzung der Beinlänge, gepaart mit Schmerzen im Hüftgelenk sowie der Unfähigkeit gehen zu können.