Ruhepuls: Warum ist der Ruhepuls bei Sportlern niedriger?

Veröffentlicht von: Till von Bracht (05. Oktober 2016)

Der Ruhepuls hängt unter anderem davon ab, wie leistungsfähig das Herz ist. Das Herz lässt sich trainieren – ebenso wie zum Beispiel die Bauchmuskeln oder der Bizeps. Denn auch das Herz ist ein Muskel, der wie jeder andere Muskel des Körpers durch Training wachsen kann – vor allem durch Ausdauertraining.

Ein großer und gut trainierter Herzmuskel ist in der Lage, mehr Blut mit einem Herzschlag durch den Körper zu pumpen als ein schlecht trainiertes Herz. Mediziner nennen dies ein höheres Schlagvolumen.

Ein höheres Schlagvolumen wiederum hat die Folge, dass das Herz seltener schlagen muss, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Deshalb ist der Ruhepuls bei Sportlern niedriger – im Schnitt liegt er 10 bis 20 Schläge unter dem eines Untrainierten.

Langfristig kann sich ein niedriger Ruhepuls positiv auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten auswirken. Daher ist es wichtig, dass man sich im Alltag regelmäßig bewegt. Am besten kann man seinen Ruhepuls mit regelmäßigem Ausdauertraining senken – zum Beispiel mit