Die Zähne

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

Jupiterimages/iStockphoto
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Die Zähne helfen uns bei der Nahrungsaufnahme und erfüllen als Nahrungszerkleinerer eine wichtige Vorfunktion bei der Ernährung. Die Zähne sind als Teil des Kauorgans im Oberkiefer- und Unterkieferknochen über den Zahnhalteapparat verankert.

Ein Zahn kann in einen sichtbaren Abschnitt unterteilt werden, der oberhalb des Zahnfleischs liegt, und in einen nicht sichtbaren Bereich, der im Kieferknochen unter der Mundschleimhaut liegt. Im gesunden Zustand besteht der sichtbare Teil der Zähne aus der sogenannten Zahnkrone, die von Zahnschmelz bedeckt ist. Der längere Teil der Zähne, bestehend aus Zahnhals und Zahnwurzel, liegt dagegen verborgen im Ober- beziehungsweise Unterkiefer.

Die Zahnwurzel liegt im sogenannten Zahnfach (Alveole) und ist über den Zahnhalteapparat mit dem Kiefer verbunden. Es gibt einwurzelige Zähne, wie beispielsweise die Schneidezähne, und mehrwurzelige Zähne, wie die Backenzähne. Die Backenzähne des Oberkiefers besitzen in der Regel drei Wurzeln, die des Unterkiefers zwei Wurzeln.

Querschnitt durch einen Zahn

Die Zähne setzen sich aus drei Schichten zusammen:

Diese drei Schichten haben eine sehr harte und knochenähnliche Konsistenz, von denen die härteste der Zahnschmelz ist.

Anfangs besteht das Gebiss aus Milchzähnen, die später den bleibenden Zähnen weichen. Im bleibenden, sogenannten Dauergebiss eines Erwachsenen finden sich insgesamt 32 Zähne:

Die verschiedenen Zähne im menschlichen Gebiss haben dabei unterschiedliche Funktionen bei der Nahrungsaufnahme und-zerkleinerung:

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