Verhütungsring (Vaginalring): Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Veröffentlicht von: Till von Bracht

Jupiterimages/Brand X Pictures
Anzeige

Wechselwirkungen

Die Wirkung des Verhütungsrings (Vaginalring) wird durch die Antibiotika Doxycyclin und Amoxicillin nicht beeinträchtigt. Bei der Verwendung von Scheidenzäpfchen, -cremes oder -tabletten zur Behandlung von Pilzerkrankungen sollten Sie im Vorfeld Rücksprache mit einem Gynäkologen halten. Bestimmte Wirkstoffe des angewandten Medikaments können eventuell die Wirksamkeit des Rings herabsetzen.

Manche Medikamente können allerdings die empfängnisverhütende Wirkung des Vaginalrings reduzieren. Zu diesen Medikamenten gehören bestimmte:

Um auszuschließen, dass es mit gleichzeitig angewendeten Medikamenten zu Wechselwirkungen kommt, sollten Sie Ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente informieren.

Frauen, die älter als 30 Jahre sind und rauchen, haben bei Verwendung des Verhütungsrings ein erhöhtes Thromboserisiko, insbesondere, wenn weitere Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck bestehen.

Gegenanzeigen

Unter bestimmten Bedingungen sollten Sie den Verhütungsring nicht angewenden. Mögliche Gegenanzeigen für eine Verwendung des Verhütungsrings sind zum Beispiel:

Frauen mit Thromboseneigung, Blutgerinnungsstörungen oder Diabetes mellitus (insbesondere wenn Gefäßveränderungen vorliegen) sollten vorher mit ihrem Arzt abklären, ob der Verhütungsring für sie infrage kommt.

Gelegentlich kommt es bei bestimmten anatomischen Verhältnissen in der Scheide dazu, dass der Verhütungsring nicht in der Scheide liegen bliebt. In solch einem Fall empfiehlt es sich, die Verhütungsmethode zu wechseln.

Anzeige