Verhütungscomputer (Zykluscomputer): Temperaturcomputer

Veröffentlicht von: Wiebke Raue

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Ein Temperaturcomputer arbeitet nach dem Prinzip der natürlichen Familienplanung. Er misst jeden Tag die morgendliche Temperatur nach dem Aufwachen (Basaltemperatur) und wertet diese im Rahmen des gesamten Menstruationszyklus aus. Direkt an den eigentlichen Computer ist ein Thermometer angeschlossen, der die gemessenen Daten verarbeitet.

Ein Temperaturcomputer unterstützt die Methode der Temperaturmessung. Dabei wird der Eisprung mithilfe der Körpertemperatur berechnet. Zur Zeit des Eisprungs steigt die Körpertemperatur um etwa 0,4 bis 0,6 °C etwa einen Tag nach dem Eisprung an und bleibt ungefähr bis zum Eintritt der nächsten Menstruationsblutung erhöht.

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Ein Temperaturcomputer kann das Aufzeichnen von Hand ersetzen.

Die gemessenen Temperaturen muss die Frau nicht von mehr von Hand in eine Kurve eintragen und selber auswerten – diese Aufgabe übernimmt der Temperaturcomputer. Er zeigt anhand der eingegebenen Werte an, ob die Frau gerade fruchtbar ist oder nicht. Wichtig ist, dass Sie die Basaltemperatur täglich zur gleichen Uhrzeit und unter ähnlichen Bedingungen messen. Manche Computer bieten zusätzlich die Möglichkeit, weitere Daten einzugeben, so zum Beispiel die Beschaffenheit des Zervixschleims.

Temperaturcomputer erhalten Sie beispielsweise in Apotheken oder aber auch im Internetversand.

Insbesondere in den ersten Monaten der Benutzung sollten Sie darauf achten, besonders regelmäßig zu messen. Später kann der Computer kleine Messfehler oder zeitliche Verschiebungen durch die vorher gespeicherten Daten erkennen und ausgleichen.

Je mehr Monatszyklen der Temperaturcomputer gespeichert hat, desto genauer kann er bestimmen, in welcher Zyklusphase sich die Frau gerade befindet.

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