Lea Contraceptivum, Femcap: Sicherheit

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Kombiniert mit einem spermienabtötenden (spermiziden) Gel, das auf den Rand des Lea Contraceptivum oder der Femcap aufgetragen wird, erhöht sich die Sicherheit der Verhütungskappen.

Der Hersteller von Lea Contraceptivum empfiehlt zu diesem Zweck ein Spermizidgel mit dem Wirkstoff Nonoxinol 9, das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Auf keinen Fall sollten Cremes oder Schäume zur Spermienabtötung verwendet werden. Der Hersteller der Femcap empfiehlt ein Gel auf Milchsäurebasis.

Der Pearl-Index des Lea Contraceptivum beträgt nach Herstellerangaben in Kombination mit einem spermiziden Gel 2,2, ohne das Gel 2,9. Ein Pearl-Index von 2,2 bedeutet, dass statistisch gesehen 2,2 von 100 Frauen, die ein Jahr mit dieser Methode verhüten, ungewollt schwanger werden. Allerdings ist es derzeit nicht möglich, zuverlässige Aussagen über die Verhütungssicherheit zu machen, da bisher zu wenig wissenschaftliche Daten zum Lea Contraceptivum vorliegen.

Wie sicher die Femcap verhütet, lässt sich ebenfalls nicht eindeutig sagen. In einer klinischen Studie wurden 86,5 Prozent aller Frauen, die mit der Femcap verhüteten, innerhalb von 6 Monaten nicht schwanger. Der Wert schließt auch Frauen ein, die die Femcap nicht regelmäßig oder nicht richtig angewandt hatten. Daher schätzen Experten, dass die Femcap noch sicherer ist, wenn sie sachgemäß und richtig angewendet wird.

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