Kondom (Präservativ): Sicherheit und Haltbarkeit

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Beim Kondom (Präservativ) sind die geprüfte Sicherheit und seine Haltbarkeit wichtige Voraussetzung dafür, dass es eine Schwangerschaft verhüten und vor Krankheitserregern schützen kann. Daher sind Markenkondome mit dem Herstellernamen, dem CE-Kennzeichen, der Genehmigungs- und Chargennummer sowie einem Haltbarkeitsdatum gekennzeichnet. Letzteres ist auf vier Jahre bemessen.

Allerdings machen Licht und Hitzeeinfluss ein Kondom porös. Daher kann die tatsächliche Haltbarkeit – je nach Lagerbedingungen – erheblich kürzer sein. Es ist also wichtig, dass Kondome lichtdicht verpackt sind und kühl lagern. Auch wenn ein Kondom mit Fett oder gewöhnlichem Öl in Berührung kommt, ist seine Sicherheit nicht gewährleistet, da es dadurch ebenfalls porös wird. Verwenden Sie darum bei herkömmlichen Latexkondomen als Gleitmittel nur spezielle, wasserlösliche Präparate! Es empfiehlt sich, Kondome mit Reservoir und sogenannter Befeuchtung (Silikonöl) zu verwenden.

Damit ein Kondom sicher schützen kann, sind also auch Sie gefragt: Wenn die Schutzwirkung versagt, dann selten, weil die Kondome zerreißen oder Ähnliches, sondern meist wegen falscher Handhabung. Wer ein Kondom richtig anwendet, kann sich zu Recht geschützt fühlen: Die Sicherheit von Kondomen als Verhütungsmethode beträgt nach dem sogenannten Pearl-Index 0,2 bis 4. Bei richtiger Handhabung geht der Pearl-Index gegen 0,2 – das Präservativ ist dann sicherer.

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