Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode): Voraussetzungen und Sicherheit

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

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Voraussetzungen für die Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode) als Verhütungsmethode sind:

Die Knaus-Ogino-Methode gilt als sehr unsicher, denn es gibt vielfältige Gründe für Zyklusschwankungen – und diese erschweren eine Vorhersage der fruchtbaren Tage. Mögliche Ursachen für Zyklusschwankungen sind zum Beispiel:

Die Kalendermethode empfiehlt sich daher weniger zur Empfängnisverhütung – sie lässt sich aber zur Errechnung des optimalen Empfängniszeitraums im Falle eines Kinderwunschs nutzen (natürliche Familienplanung).

Der Pearl-Index der Knaus-Ogino-Methode beträgt (je nach Literaturquelle) 9 bis 30 und ist damit als sehr unsicher einzustufen.

Wer mit der Knaus-Ogino-Methode verhüten möchte, sollte diese mit anderen natürlichen Verhütungsmethoden kombinieren, wie zum Beispiel mit der Temperaturmess-Methode und der Billings-Methode. Das kann den Pearl-Index deutlich verbessern.

Nach einer Geburt lässt sich die Knaus-Ogino-Methode nicht sofort wieder anwenden, da man erst nach Ablauf einiger Zyklen die sicheren (unfruchtbaren) Tage neu berechnen kann.

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