Frauenkondom: Sicherheit und Vorteile

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Jupiterimages/PhotoDisc
Anzeige

Das Frauenkondom ist genauso sicher wie das Kondom für Männer. Da durch den äußeren Ring sowohl die Schamlippen als auch der untere Schaft des Penis abgedeckt ist, ist gleichzeitig ein breiter Schutz vor Infektionskrankheiten gegeben.

Das Frauenkondom kann bis zu zehn Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt werden und ist nicht von der männlichen Erektion abhängig, sodass eine größtmögliche sexuelle Spontaneität gegeben ist. Aufgrund des Scheidensekrets und der Vorbeschichtung mit Gleitmittel liegt es dicht wie eine zweite Haut an der Vaginawand an und wirkt auf diese Weise nicht einengend für den Mann.

Beim Frauenkondom aus Polyurethan besteht im Unterschied zum Latex-Kondom nicht die Gefahr, dass es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Außerdem sind bisher keine anderen Nebenwirkungen oder Risiken bekannt. Polyurethan ist stabiler als Latex, geruchlos und kann mit Gleitmitteln auf Öl- und Wasserbasis verwendet werden. Es kann Wärme leiten, sodass sich der Geschlechtsverkehr trotz Kondom sehr gefühlsecht und natürlich anfühlt.

Das Frauenkondom sollte nicht parallel mit einem Kondom für Männer angewandt werden, da die Reibung zwischen den beiden Kondomen zu einem Reißen und damit Versagen beider Verhütungsmethoden führen kann.

Der Pearl-Index des Frauenkondoms liegt bei 5 bis 25. Bei regelmäßiger Anwendung verbessert sich die Sicherheit.

Anzeige