Halluzinationen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Jupiterimages/Hemera
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Menschen, die an Halluzinationen leiden, sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen etwas, das real nicht existiert. Sie sind überzeugt davon, dass das, was sie wahrnehmen, auch tatsächlich vorhanden ist.

Manche Betroffene hören Stimmen, die Befehle geben, andere haben einen üblen Geruch in der Nase, den die Außenwelt nicht wahrnimmt – und wieder andere sind überzeugt davon, gerade von einem fremden Wesen berührt worden zu sein. Das Spektrum der Halluzinationen ist breit, und auch die möglichen Ursachen sind vielfältig.

Nicht nur bei Psychosen wie einer Schizophrenie können Halluzinationen auftreten. Die Sinnestäuschungen können auch körperliche Ursachen haben. So treten sie mitunter beispielsweise bei Migräne, Hirnschädigungen oder epileptischen Anfällen auf. Nach Drogenkonsum kann es ebenfalls zu Halluzinationen kommen.

Halluzinationen zählen zu den Wahrnehmungsstörungen. Die subjektive Wahrnehmung ist dabei verändert. Am häufigsten treten Halluzinationen in Form von akustischen und optischen Sinnestäuschungen auf. Sie können aber grundsätzlich jede Sinneswahrnehmung betreffen:

Pseudohalluzination

Die Pseudohalluzination zählt, wie die Halluzination, zu den Sinnestäuschungen. Anders als bei der "echten Halluzination" ist sich der Betroffene jedoch bewusst, dass seine Wahrnehmung nicht real existiert. Pseudohalluzinationen können etwa bei starker Müdigkeit, Erschöpfung, Fieber oder unter Alkoholeinfluss auftreten.

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