Geruchsstörung (Riechstörung, Dysosmie)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Der Begriff Geruchsstörung (Riechstörung, Dysosmie) fasst verschiedene Arten von Störungen des Geruchssinns zusammen. Dabei lassen sich Geruchsstörungen in qualitative und quantitative Riechstörungen unterteilen.

Wer eine qualitative Geruchsstörung hat, nimmt Gerüche anders wahr als Menschen ohne Riechstörungen. Zu den qualitativen Riechstörungen zählen:

Bei einer quantitativen Riechstörung erscheinen Gerüche stärker oder weniger stark, als sie von Personen ohne Riechstörung wahrgenommen werden.

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Eine veränderte Geruchswahrnehmung kann irritieren.

Es gibt verschiedene quantitative Geruchsstörungen:

Mediziner unterteilen Riechstörungen zudem nach den zugrunde liegenden Ursachen in

Sinunasale Geruchsstörungen entstehen nach Erkrankungen der Nase oder der Nasennebenhöhlen. Nicht-sinunasale Geruchsstörungen entstehen zum Beispiel nach Virusinfektionen oder sind angeboren. Sind die Ursachen unbekannt, also weder sinunasal oder nicht-sinunasal, sprechen Ärzte von einer idiopathischen Geruchsstörung.

Riechstörungen treten häufig auf und nehmen mit dem Alter zu. Rund 5 von 100 Menschen leiden an einer Anosmie, können also gar nicht riechen.

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