Schuppenflechte

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Sie verläuft fast immer chronisch. Typische Merkmale einer Schuppenflechte sind scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweißen Schuppen bedeckte Hautstellen, die teilweise jucken.

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge ungefähr 2 bis 3 von 100 Menschen an einer Schuppenflechte. Männer und Frauen erkranken etwa gleich häufig an Psoriasis.

Durch eine Fehlreaktion des Immunsystems erneuert sich die Haut bei Menschen mit Schuppenflechte wesentlich schneller als bei einem Gesunden. Normalerweise dauert die Erneuerung etwa einen Monat – bei Menschen mit Psoriasis dagegen nur wenige Tage.

Dies hat die charakteristischen Symptome zur Folge:

Die erhabenen, geröteten und schuppenden Herde der Schuppenflechte werden auch Plaques genannt. Sie können sehr klein sein, meist sind sie aber münz- bis handtellergroß und treten oftmals symmetrisch an beiden Körperhälften auf. Häufig leiden Betroffene unter Juckreiz. Typischerweise entwickeln sich die Plaques an der Streckseite von Ellenbogen und Kniescheiben und am behaarten Teil des Kopfes.

© Okapia
Psoriasisherd (© Dr. med. J.P. Müller/OKAPIA)

Die Psoriasis-Herde können als vereinzelte, scharf begrenzte Flecken auftreten, aber auch zusammenfließen (konfluieren) und weitflächig ganze Körperpartien bedecken. Normalerweise beschränken sich die Hautveränderungen jedoch auf die Stelle, an der sie zuerst aufgetreten sind. Gelegentlich verschwinden sie auch spontan von selbst.

Schuppenflechte ist nicht ansteckend!

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