Androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) bei Männern

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Die androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall, anlagebedingter Haarausfall) kommt sowohl bei Männern als auch bei Frauen vor. Allerdings unterscheidet sich die Art, wo die Haare ausfallen: Bei Männern bilden sich je nach Ausprägung Geheimratsecken im Bereich der Stirn und kahler werdende Stellen am Hinterkopf (Tonsur), die im weiteren Verlauf bis zu einer Vollglatze "zusammenfließen" können. Bei Frauen dünnen die Haare eher im Scheitelbereich aus.

Die androgenetische Alopezie ist unter Männern weit verbreitet: Etwa vier von fünf Männern entwickeln im Laufe ihres Lebens einen anlagebedingten Haarausfall. Bei ihnen besteht eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Hormonen, den Androgenen. Etwa jeder fünfte Mann, den eine androgenetische Alopezie betrifft, zeigt das weibliche Muster des Haarausfalls.

Zwei Wirkstoffe haben in Studien bewiesen, dass sie den Haarausfall in vielen Fällen stoppen und die Haardichte, also die Zahl der Haare pro Fläche Kopfhaut, erhöhen können: Finasterid (Tabletten) und Minoxidil (Lösung zum Auftragen auf die Kopfhaut).

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