Haarausfall durch Stress

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Haarausfall kann die Folge von Stress sein. Für körperlichen Stress, etwa schwere Krankheiten, ist das gut belegt. Auch emotionaler Stress, der über einen längeren Zeitraum anhält oder besonders extrem ist, kann in manchen Fällen offenbar Haarausfall nach sich ziehen.

Stress schädigt über dabei ausgeschüttete Neurotransmitter und andere Botenstoffe die Haarfollikel – so bezeichnet man den Haarbalg, der die Haarwurzel umgibt. In der Folge entwickelt sich ein diffuser Haarausfall, bei dem recht gleichmäßig über den Kopf verteilte Haarlichtungen entstehen.

Haarausfall durch Stress: ein Teufelkreis
Stress führt bei einigen Menschen dazu, dass vermehrt Haare ausfallen. Wenn Betroffene jedoch merken, dass sie zunehmend Haare verlieren, entsteht bei vielen psychischer Stress – was wiederum den Haarausfall begünstigen kann.

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Die Haarfollikel umgibt die Haarwurzel und "verankert" sozusagen die Haare in der Haut. Durch Stress kann sich die Haarfollikel entzünden.

Wenn andere häufige Ursachen wie ein genetisch oder hormonell bedingter Haarausfall (z.B. nach einer Schwangerschaft) also ausgeschlossen sind, kann es daher sinnvoll sein, Stress und psychische Belastungen als mögliche Ursache in Betracht zu ziehen.

Eine Therapie für Haarausfall, der mit Stress in Zusammenhang steht, gibt es bisher nicht – gegen Stress gibt es schließlich noch keine Medikamente. Wer allerdings darauf achtet, sich im Alltag regelmäßig zu entspannen und sich nicht vom Stress beherrschen zu lassen, kann stressbedingtem Haarausfall vorbeugen. 

Als hilfreich haben sich bestimmte Entspannungstechniken gezeigt, wie zum Beispiel

Schlafmangel fördert stressbedingten Haarausfall – daher ist es wichtig, dass Betroffene ausreichend schlafen. 

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