Vergewaltigung, sexuelle Nötigung: Folgen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue

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Eine Vergewaltigung kann auf vielen Ebenen Folgen nach sich ziehen. Auf körperlicher Ebene besteht die Gefahr, dass das Opfer Verletzungen davonträgt, so zum Beispiel im Intimbereich. Darüber hinaus kann es sich mit einer Geschlechtskrankheit anstecken. Ein Albtraum für sexuell missbrauchte Frauen ist wohl vor allem die Vorstellung, vom Täter schwanger zu werden.

Auch die psychischen Folgen einer Vergewaltigung oder einer sexuellen Nötigung sind nicht zu unterschätzen. Jede Frau reagiert unterschiedlich auf ein derartiges Ereignis. Während einige Opfer eine Vergewaltigung sogar ohne fremde Hilfe relativ gut bewältigen, leiden andere über Jahre hinweg unter den Folgen – mitunter ein Leben lang. Viele Frauen sind nach einer Vergewaltigung nur schwer oder kaum in der Lage, wieder Vertrauen zu anderen Männern zu fassen, sodass häufig auch eine Beziehung darunter leidet. Andere haben Schuldgefühle und glauben, für die Vergewaltigung mitverantwortlich zu sein.

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Eine Vergewaltigung hat körperliche und psychische Folgen.

Langfristig kann eine Vergewaltigung weitere psychische Folgen nach sich ziehen, so zum Beispiel:

Wer eine Vergewaltigung oder eine belastende sexuelle Nötigung erlebt hat, sollte sich professionelle Hilfe suchen, um das Ereignis zu verarbeiten.

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