Plazentainsuffizienz

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

Jupiterimages/iStockphoto
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In der Schwangerschaft wird das ungeborene Kind über die Plazenta mit Sauerstoff und den nötigen Nährstoffen versorgt. Ist dieser Stoffaustausch beeinträchtigt, spricht man von einer Plazentainsuffizienz.

Eine Plazentainsuffizienz kann plötzlich auftreten (akute Plazentainsuffizienz) oder sich über eine längere Zeit entwickeln (chronische Plazentainsuffizienz):

Eine Plazentainsuffizienz kann vielfältige Ursachen haben, etwa Infektionen oder Vorerkrankungen der Mutter oder das sogenannte Vena-cava-Syndrom. das auftreten kann, wenn die Hochschwangere auf dem Rücken liegt und das Gewicht das Babys auf die untere Hohlvene drückt. Zu diesem Syndrom kommt es, wenn die Hochschwangere auf dem Rücken liegt und das Gewicht das Babys auf die untere Hohlvene der Mutter drückt. Als Folge gerät der Kreislauf der Schwangeren aus dem Lot, was sich auch auf die Durchblutung der Plazenta auswirkt. Zudem können Rauchen oder Alkohol- und Drogenkonsum sowie Mangelernährung in der Schwangerschaft zu einer Plazentainsuffizienz führen.

Um das Risiko einer Plazentainsuffizienz zu senken, ist es daher sinnvoll, sich während der Schwangerschaft gesund zu ernähren und auf Zigaretten, Alkohol und Drogen zu verzichten. Außerdem sollten Schwangere die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen: Mithilfe von CTG und Ultraschall kann der Frauenarzt Anzeichen einer Plazentainsuffizienz erkennen und entsprechende Schritte einleiten.

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