34. SSW (Schwangerschafts­woche)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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In der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) ist das Baby etwa 45 Zentimeter groß und wiegt circa 2.250 Gramm.

Die Fingernägel des Babys sind mittlerweile gewachsen, sodass es sich manchmal selber kratzt. Bei vielen Schwangeren drückt sich nun der Nabel nach außen und die Linea nigra, eine dunkle Linie, die von oben nach unten verläuft, kann auf dem Bauch erscheinen.

Was bedeutet 34. SSW?

In der 34. SSW ist der Fötus etwa 32 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

In der 34. SSW sind Sie 33 Wochen und x Tage schwanger – die 34. SSW besteht demnach aus den Tagen:

  • 33+0 = 1. Tag der 34. SSW
  • 33+1 = 2. Tag der 34. SSW 
  • 33+2 = 3. Tag der 34. SSW
  • 33+3 = 4. Tag der 34. SSW
  • 33+4 = 5. Tag der 34. SSW
  • 33+5 = 6. Tag der 34. SSW
  • 33+6 = 7. Tag der 34. SSW

Bis zum errechneten Geburtstermin sind es nun noch etwa 6 Wochen.

Die Mutter in der 34. SSW

Etwa in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem Sie sich über die Details der Geburt informieren sollten. Dabei kann es helfen, einen Geburtsplan aufzustellen. Überlegen Sie sich zum Beispiel, welche Medikamente Sie unter der Geburt bekommen möchten und welche nicht. Gerade bei Schmerzmitteln und Teilanästhetika (Teilnarkosemitteln) gibt es eine große Anzahl von Möglichkeiten, über die Sie zumindest Bescheid wissen sollten. Den eigentlichen Geburtsplan können Sie bei der Geburt nach Bedarf umstellen, und gerade bei einer Geburt kommt es nicht immer so, wie man es sich vorher vorstellt – aber es ist beruhigend, sich vorher zu informieren. Auch kann es sinnvoll sein, ab der 34. SSW den Klinikkoffer zu packen oder vorzubereiten, damit alles bereitsteht, sollte es früher losgehen.

Das sollten Sie in der 34. SSW beachten!

Da das Baby in den letzten Wochen vor der Geburt noch einmal vermehrt Calcium benötigt, sollten Schwangere in dieser Zeit viel calciumhaltige Lebensmittel (besonders Milch und Milchprodukte) zu sich nehmen, damit kein Mangel entsteht.

Um die 34. SSW ist die Bauchdecke der werdenden Mutter so gespannt und der Bauch so groß, dass der Bauchnabel flach werden oder sich sogar nach außen wölben kann. Wenn der Bauch sich nach der Geburt zurückbildet, wird aber auch der Nabel seine alte Form annehmen. Außerdem kann sich in dieser Zeit die sogenannte Linea nigra bilden, eine dunkle Linie, die von oben nach unten über die Mitte des Bauchs verläuft und nach der Geburt wieder verschwindet. Bei einigen Frauen fällt die Linie heller aus, dann wird sie Linea alba genannt.

Das Baby in der 34. SSW

Der Platz in der Gebärmutter reicht in der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) nur noch für einfache Drehungen zur Seite aus. Trotzdem ist das Baby aktiv, tritt und boxt, besonders nachts, wenn die Schwangere ruht.

Die Fingernägel des Babys sind mittlerweile schon so lang, dass sie erkennbar über die Fingerkuppen hinausragen. Es kann sich mit seinen Fingernägeln schon richtig kratzen und hinterlässt nach der Geburt oft rote Striemen im Gesicht. Die sind allerdings unbedenklich und sollten kein Anlass sein, die Nägel zu schneiden oder dem Baby Handschuhe überzuziehen. In den ersten Wochen sind die Fingernägel zu weich und beim Schneiden wird schnell die Nagelhaut oder das Nagelbett verletzt. Anfangs sollte man die Fingernägel von Neugeborenen von alleine abreißen lassen oder sie vorsichtig abziehen, wenn sich eine Ecke löst.

In den letzten Wochen vor der Geburt benötigt das Baby erneut große Mengen an Calcium, die es aus dem Blut der Mutter erhält. Damit werden die Knochen noch einmal verstärkt, um zur Geburt die nötige Festigkeit zu haben.

Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.

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