31. SSW (Schwangerschafts­woche)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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In der 31. Schwangerschaftswoche (SSW) ist das Baby etwa 42 Zentimeter lang und wiegt ungefähr 1.600 Gramm.

Das Ungeborene ist ab der 31. SSW aktiver als zuvor, auch wenn die Bewegungen für die Schwangere nicht mehr so stark spürbar sind. Längere Abschnitte, in denen das Baby gar nicht zu bemerken ist, sind jetzt nicht ungewöhnlich.

Was passiert in der 31. SSW?

Zwischen Beginn der 29. SSW und Ende der 32. SSW ist die dritte große Vorsorgeuntersuchung (VU) inklusive Ultraschall vorgesehen. Dabei sind folgende Untersuchungen und Daten wichtig:

Im Ultraschall werden folgende Daten ermittelt:

Welche Bereiche der Frauenarzt genau vermisst, hängt nicht zuletzt davon ab, wie das Baby gerade liegt und wie sehr es sich bewegt. Alle ermittelten Werte werden im Mutterpass notiert.

Was bedeutet 31. SSW?

In der 31. SSW ist der Fötus etwa 29 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

In der 31. SSW sind Sie 30 Wochen und x Tage schwanger – die 31. SSW besteht demnach aus den Tagen:

  • 30+0 = 1. Tag der 31. SSW
  • 30+1 = 2. Tag der 31. SSW 
  • 30+2 = 3. Tag der 31. SSW
  • 30+3 = 4. Tag der 31. SSW
  • 30+4 = 5. Tag der 31. SSW
  • 30+5 = 6. Tag der 31. SSW
  • 30+6 = 7. Tag der 31. SSW

Bis zum errechneten Geburtstermin sind es nun noch etwa 9 Wochen.

Die Mutter in der 31. SSW

Geschwollene Füße und Knöchel sind in der 31. Schwangerschaftswoche (SSW) nicht ungewöhnlich – dem können Sie mit möglichst bequemen Schuhen entgegenwirken. Mit einer Absatzhöhe zwischen zwei und vier Zentimetern lassen sich Füße, Knöchel und Rücken am besten entlasten. Warme Bäder und Massagen tun Ihrem Rücken jetzt besonders gut. Auch müden Füßen können Sie mit einem wärmenden Fußbad oder einer Fußmassage wieder auf die Sprünge helfen. Kleine Pausen, in denen Sie die Füße hochlegen und den Rücken entlasten können, bringen zusätzliche Linderung.

Das sollten Sie in der 31. SSW beachten!

Vermeiden Sie zu langes Sitzen, Gehen oder Stehen sowie einseitige Belastungen!

Viele Schwangere sind beunruhigt, wenn sie die Kindsbewegungen für einige Stunden nicht spüren, oder wenn diese einen Tag merklich schwächer sind als sonst. Etwa ab der 31. SSW kann das häufiger vorkommen, sollte jedoch kein Anlass zur Sorge sein.

Das Baby in der 31. SSW

Das Baby misst in der 31. Schwangerschaftswoche (SSW) etwa 42 Zentimeter und wiegt um die 1.600 Gramm. Einige Babys haben sich in dieser Zeit schon mit dem Kopf nach unten gedreht. Oft aber drehen Sie sich noch einmal mit dem Kopf nach oben und erst später in die eigentliche Geburtsposition.

Ungeborene Babys schlafen 15 bis 20 Stunden am Tag. Im Schlaf bewegen sie sich merklich weniger. Wenn Sie umherlaufen, wiegen Sie Ihr Baby schnell durch die gleichmäßigen Bewegungen in den Schlaf. Es wird erst dann wieder aktiv, wenn Sie zur Ruhe kommen und somit die Schaukelbewegungen aufhören. Wenn Sie gegessen haben, wird Ihr Baby aktiver sein, weil der erhöhte Zuckerlevel im Blut sehr schnell auch beim Kind ankommt.

Im Bauch wird es außerdem von Woche zu Woche enger, sodass das Baby weniger aktiv wirkt und Sie seltener Kindsbewegungen spüren. Tatsächlich sind Babys ab der 31. SSW sogar aktiver als vorher – allerdings fallen die Bewegungen aufgrund des Platzmangels kleiner aus (z.B. Daumenlutschen oder mit der Nabelschnur spielen) und sind auf bestimmte Wachzeiten begrenzt.

In den kommenden Wochen nimmt das Baby zusehends an Gewicht zu – bis zur Geburt wird es sein aktuelles Gewicht etwa verdoppeln.

Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.

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