Lästlinge

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Lästlinge sind eigentlich harmlose oder sogar nützliche Tierchen. Viele Menschen empfinden sie allerdings – vor allem bei massivem Auftreten – als lästig und widerlich.

Als Lästlinge gelten verschiedene Vertreter der Gruppe der sogenannten Gliederfüßer (Arthropoden): vor allem Insekten wie beispielsweise Ameisen, Silberfischchen, Springschwänze und Ohrwürmer (Ohrenkneifer), aber auch andere Gliederfüßer wie Asseln und Spinnen.

Von den Lästlingen abzugrenzen sind Gliederfüßer, die Krankheitserreger übertragen und so ein Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen oder Schäden an Materialien und Vorräten anrichten können. Gelegentlich können jedoch auch Lästlinge als Gesundheits- oder Vorratsschädlinge eine gewisse Bedeutung erlangen.

So können Ameisen in der Wohnung Lebensmittelvorräte befallen und diese für den Menschen unbrauchbar machen. Und eine zirpende Grille kann eine so erhebliche Ruhestörung darstellen, dass sie das menschliche Wohlbefinden beeinträchtigt. Auch Bienen und Wespen sind eigentlich Nützlinge und bei vereinzeltem Durchflug kein Problem; wenn sie besonders zudringlich sind, wirken sie auch als Lästlinge. Im Einzelfall können sie jedoch durch den giftigen Stich und damit verbundene mögliche allergische Reaktionen (bei einer Insektengiftallergie) eine gesundheitliche Bedrohung darstellen.

Darum ist es ratsam, Lästlinge und anderes Ungeziefer möglichst von Ihrer häusliche Umgebung fern oder zumindest ihre Zahl unter Kontrolle zu halten. Eine "chemische Keule" zur Ungeziefer- oder Schädlingsbekämpfung ist dabei nicht nötig – vorbeugend (und meist auch bei Befall) reichen einfache und gesundheitlich unbedenkliche Maßnahmen. Dass sich Lästlinge im Haus breit machen, können Sie verhindern, indem Sie beispielsweise folgende Tipps beachten:

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