Zyklusstörungen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Bei Zyklusstörungen richtet sich die Therapie vor allem danach, was für die Frau wichtig ist: Möchte sie eine Unfruchtbarkeit beheben lassen oder nur die Regelabstände normalisieren?

In den meisten Fällen sind Zyklusstörungen durch entsprechende Hormonpräparate leicht zu behandeln.

Sind die Zyklusstörungen durch Funktionsstörungen von Organen entstanden, ist es unter Umständen möglich, dies durch eine Operation zu beheben. Bei Menstruationsstörungen, die durch Stress oder psychische Belastungen entstanden sind, können Entspannungsmethoden wie Yoga oder autogenem Training oder – in schwerwiegenden Fällen – eine Psychotherapie helfen. Wie die Behandlung im Einzelfall aussieht, hängt auch von der Art der Zyklusstörung ab:

Haben Sie neben Zyklusstörungen Regelschmerzen, richtet sich deren Behandlung ebenfalls zunächst nach der Ursache. Ansonsten helfen krampflösende Medikamente und Schmerzmittel sowie unterstützend eine krankengymnastische und physikalische Therapie. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie in körperlich schwächerer Verfassung sind. Treten zusätzlich zu den Zyklusstörungen seelische Verstimmungen, nervöse Reizzustände oder Depressionen auf, können Ihnen einfache Formen der Psychotherapie sowie Entspannungsübungen helfen.
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