Zyklusstörungen: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Der Begriff Zyklusstörungen bezeichnet Abweichungen vom normalen, regelmäßigen Monatszyklus der Frau. Äußeres Zeichen des im weiblichen Körper ablaufenden Menstruationszyklus ist die Menstruation – auch Periode, Regelblutung oder Monatsblutung genannt.

Meist setzt die Menstruation zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr ein. Beginnt sie früher, sprechen Mediziner von einer Frühmenarche, bei späterem Eintreten von einer Spätmenarche. Die Zykluslänge ist der Zeitraum zwischen zwei Regelblutungen – der Zyklus beginnt am ersten Blutungstag und ist durchschnittlich 28 Tage (+/- 3 Tage) lang. Die Regelblutung selbst dauert meist 4 bis 5 Tage; am zweiten Tag ist die Blutung im Allgemeinen am stärksten. Der weibliche Körper verliert während der Menstruation insgesamt etwa 50 bis 100 Milliliter Blut. Eine solche reguläre und ohne Beschwerden verlaufende Regelblutung heißt Eumenorrhö.

Störungen im Monatszyklus können das Zyklusschema sowie die Stärke und/oder Dauer der Monatsblutungen betreffen. Entsprechend unterscheidet man bei Zyklusstörungen:

Zu den Zyklusstörungen in Form von unregelmäßigen Zwischenblutungen gehören:

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