Syphilis (Lues): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Eine Syphilis (Lues) nimmt nicht bei jedem Patienten denselben Verlauf. In manchen Fällen heilt die Erkrankung von selbst aus. Die Symptome der primären und sekundären Syphilis (Lues) können auch ohne Behandlung wieder verschwinden – nach einem jahrelangen beschwerdefreien Zeitraum (latente Syphilis) kann dann aber eine Spätsyphilis auftreten. Schwere Nervenstörungen, Herz- und Knochenveränderungen sowie ein Befall innerer Organe sind dann die Folgen.

Bei einer konsequenten und kontrollierten Behandlung sind Verlauf und Prognose der Syphilis gut bis sehr gut. Bei einer Unterdosierung der Antibiotika ist ein unbemerkter Übergang zu einer chronischen Infektion, auch zunächst ohne akute Symptome, möglich. Befolgen Sie daher genau die Anweisungen Ihres Arztes, wenn sie sich einer Syphilis-Therapie unterziehen müssen.

Ist die Syphilis bei Behandlungsbeginn bereits im Stadium der Neurosyphilis, ist die Prognose nicht günstig. In vielen Fällen bleiben Spätschäden (z.B. Lähmungen), die eine lebenslange Pflege erfordern. Aber auch im Stadium der Neurosyphilis kann es noch zu spontaner Ausheilung kommen.

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