Syphilis (Lues): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Jupiterimages/iStockphoto
Anzeige

Bei Syphilis (Lues) ist eine Therapie mit dem Antibiotikum Penicillin notwendig. Resistente Syphilis-Erreger, die nicht auf Penicillin reagieren, sind bisher nicht bekannt. Hat ein Betroffener eine Penicillin-Allergie kommen zur Syphilis-Therapie andere Antibiotika infrage: Erythromycin oder Tetrazykline wie beispielsweise Doxycyclin.

Die Dosis und die Dauer der Syphilis-Therapie richtet sich nach dem Krankheitsstadium. Besonders bei älteren Patienten und länger bestehender Syphilis besteht die Gefahr, dass es zu Beginn der Antibiotika-Therapie zur sogenannten Herxheimer-Reaktion kommt. Durch das massenhafte Absterben der Bakterien werden Endotoxine (Zellgifte) frei, die zu mehreren Symptomen führen können:

Mit Bettruhe und fiebersenkenden Medikamenten lassen sich diese Symptome lindern.

Nicht nur der Betroffene, sondern auch der Partner eines Syphilis-Patienten muss sich einer Antibiotika-Therapie unterziehen.

Anzeige