Syphilis (Lues): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Syphilis (Lues) ruft viele verschiedene Symptome hervor, die von schmerzlosen Hautveränderungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen reichen. Die Symptome variieren auch je nachdem, welches Stadium die Syphilis erreicht hat. Ärzte unterscheiden vier Syphilis-Stadien:

Primäre Syphilis

In diesem frühen Stadium der Syphilis bemerken die Betroffenen oft keine Symptome. Nach der Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch) entsteht ein schmerzloses, hartes Knötchen an der Stelle, wo die Syphilis-Erreger in den Körper gelangt sind (sog. Eintrittspforte). Da man sich über Sexualkontakt ansteckt, befindet sich dieses Knötchen in der Regel an Penis, Schamlippen, Vagina, im weiteren äußeren Genitalbereich, im Anus oder im Mund. Dieses Knötchen verhärtet sich ringförmig: Es verändert sich rasch zu einem Geschwür mit einem geschwollenen, eingerollten Rand und eingesunkener Mitte. Gleichzeitig schwellen die benachbarten Lymphknoten innerhalb einer Woche an.

Weil keine Schmerzen auftreten, bleibt das Geschwür, das als Primäraffekt, harter Schanker oder Ulcus durum bezeichnet wird, oft unbemerkt. Da der Primäraffekt außerdem nach vier bis sechs Wochen auch ohne Behandlung abheilt, gehen manche Betroffenen gar nicht zum Arzt – die Syphilis bleibt unbehandelt.

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