Schultereckgelenksprengung

Veröffentlicht von: Astrid Clasen

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Bei einer Schultereckgelenksprengung zerreißen Kapsel und Bänder des Schultereckgelenks unvollständig oder vollständig. Dies passiert fast immer durch direkte Stürze auf die Schulter, beispielsweise bei einem Sturz vom Fahrrad oder beim Skilaufen.

Der fachsprachliche Name für das Schultereckgelenk lautet Akromioklavikulargelenk (bzw. Acromioclaviculargelenk, AC-Gelenk), denn: Es verbindet das äußere Ende des Schlüsselbeins (= Klavikula) mit dem Schulterdachfortsatz (= Akromion) des Schulterblatts. Entsprechend bezeichnet man die Schultereckgelenksprengung auch als:

Typische Anzeichen für eine Schultereckgelenksprengung sind:

Die Behandlung der Schultereckgelenksprengung richtet sich nach dem Schweregrad der Verletzung: Wenn die Bänder des Schultereckgelenks nur gezerrt oder teilweise zerrissen sind, reichen nicht-operative Maßnahmen: Das kann zum Beispiel bedeuten, die Schulter kurzfristig ruhig zu stellen und anschließend Krankengymnastik zu machen.

Bei vollständig zerrissenen Bändern kann man die Schultereckgelenksprengung mit oder ohne Operation behandeln:

Im Einzelfall sind die notwendigen Behandlungsmaßnahmen immer mit den Betroffenen abzustimmen. Unabhängig von der Behandlung ist es bei fast jeder Schultereckgelenksprengung nach einer Rehabilitation von sechs- bis zwölfwöchiger Dauer möglich, die körperlichen Aktivitäten uneingeschränkt wieder aufzunehmen. Eine seltene Spätfolge der Schulterverletzung ist der vorzeitige Gelenkverschleiß (Arthrose) im Schultereckgelenk.

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