Morbus Crohn: Chronisch entzündliche Darm­erkrankung

Veröffentlicht von: Astrid Clasen

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Morbus Crohn zu haben bedeutet oft lebenslange Beschwerden wie Durchfall und krampfartige Bauchschmerzen, die typischerweise schubweise auftreten. Mit der richtigen Behandlung sind die meisten Betroffenen zwar beschwerdefrei. Eine vollständige Heilung ist bisher jedoch nicht möglich.

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung des Verdauungstrakts, die meist schubweise verläuft und nicht ansteckend ist. Mediziner fassen die Erkrankung mit anderen wiederkehrenden und teils anhaltenden Darmentzündungen unter dem Begriff chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) zusammen.

Die Bezeichnung Morbus Crohn geht auf den amerikanischen Arzt Burrill Bernhard Crohn zurück, der die Krankheit (lat.: morbus) beschrieben hat. Der Name hat demnach nichts mit dem Begriff "chronisch" zu tun.

Andere Namen für Morbus Crohn lauten:

Morbus Crohn: Symptome

Die bei Morbus Crohn häufigsten Symptome sind:

Insgesamt haben etwa 70 Prozent der Menschen mit Morbus Crohn immer wieder flüssigen bis wässrigen Stuhl. Die Bauchschmerzen treten begleitend beim Durchfall auf – meist handelt es sich um krampfartige Schmerzen im rechten Unterbauch.

Die für Morbus Crohn typischen Magen-Darm-Symptome können sich verstärken, wenn gleichzeitig eine Allergie oder eine nicht-allergische Unverträglichkeit (Intoleranz) gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln besteht. Beides kommt bei Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) öfter vor.

Eher selten ist dem Stuhl Blut oder Schleim beigemengt. Allerdings sorgen die Durchfälle bei Morbus Crohn für weitere Symptome: Durch den Durchfall verliert der Körper viel Eiweiß und durch den damit einhergehenden Energieverlust auch Gewicht. Die Betroffenen fühlen sich müde, abgeschlagen und haben keinen Appetit. Oft verspüren sie ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Daneben treten beim Morbus Crohn oft folgende Symptome auf:

Damit verursacht Morbus Crohn ähnliche Symptome wie eine andere chronisch entzündliche Darmerkrankung: die Colitis ulcerosa.

Nicht selten kommen bei Morbus Crohn auch Symptome außerhalb des Darms vor: Bis zu 40 Prozent der Betroffenen entwickeln je  nach Krankheitsaktivität solche sogenannten extraintestinalen Manifestationen. Die häufigste ist die Eisenmangelanämie: Sie entsteht oft durch Vitamin-B12-Mangel. Weitere mögliche Folgen von Morbus Crohn sind:

Zudem können sich bei Morbus Crohn psychische Symptome (z.B. Depressionen) entwickeln – vor allem infolge einer hohen Krankheitsaktivität.

Befallsmuster

Zwar verursacht Morbus Crohn ähnliche Symptome wie die chronische Darmentzündung namens Colitis ulcerosa. Im Befallsmuster gibt es jedoch Unterschiede: Während die Colitis ulcerosa meist auf den Dickdarm beschränkt bleibt, können beim Morbus Crohn alle Abschnitte des Magen-Darm-Trakts entzündet sein – einschließlich der Speiseröhre. Am häufigsten sind beim Morbus Crohn folgende Stellen betroffen:

Meistens ist bei Morbus Crohn der Übergangsbereich vom Dünndarm zum Dickdarm entzündet.

Andere Abschnitte sind eher selten befallen (weniger als 5 Prozent). Morbus Crohn kann gleichzeitig mehrere Darmabschnitte befallen, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind. Mediziner sprechen bei einem solchen Befallsmuster von einem segmentalen, diskontinuierlichen Befall.

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Anatomie der Verdauungsorgane

Morbus Crohn: Ursachen

Worin Morbus Crohn seine Ursachen hat, ist nach wie vor unbekannt. Dasselbe gilt für die chronische Darmentzündung namens Colitis ulcerosa. In beiden Fällen wirken wahrscheinlich mehrere Faktoren gleichzeitig als Auslöser für die chronisch entzündliche Darmerkrankung.

Fest steht jedoch, dass Morbus Crohn nicht ansteckend ist.

Ein Faktor, der bei der Entstehung von Morbus Crohn eine wichtige Rolle spielt, ist erbliche Veranlagung. Denn zum einen tritt die Darmentzündung in manchen Familien gehäuft auf. Zum anderen weist rund die Hälfte der Menschen mit Morbus Crohn bestimmte Veränderungen an der Erbanlage auf (sog. Mutationen am Gen namens NOD2/CARD15, das auf Chromosom 16 des menschlichen Erbguts liegt).

Daneben sind weitere Gene bekannt, die mit einem erhöhten Risiko für Morbus Crohn verbunden sind. All diese Risikogene beeinflussen das Zusammenspiel von Darmflora und Darm. Darum gilt die Darmflora als ein wichtiger Auslöser der chronischen Darmentzündung.

Mitverantwortlich ist dabei eine gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Normalerweise verhindert die Darmbarriere, dass Bakterien aus dem Darm in die Darmwand eindringen. Können die Darmbakterien diese Barriere überwinden, lösen sie in der Darmwand eine starke Immunreaktion aus. Denn der Körper nimmt die eingedrungenen Bakterien als Krankheitserreger wahr, auch wenn sie nicht krank machend sind. Um diese abzuwehren, aktiviert der Körper verschiedene Entzündungszellen. Dadurch entsteht die für Morbus Crohn typische Darmentzündung.

Neben erblichen Faktoren können womöglich folgende Einflüsse einen Morbus Crohn (mit)verursachen:

Lange Zeit vermutete man hinter Morbus Crohn auch psychische Ursachen. Dies gilt aber nach heutigem Wissensstand als ausgeschlossen. Anerkannt ist hingegen, dass seelische Faktoren die chronische Darmerkrankung in ihrem Verlauf beeinflussen können: So können seelische Belastungen – wie Konfliktsituationen oder Stress – vorzeitig neue Schübe auslösen oder einen bestehenden Schub verstärken.

Häufigkeit

Jedes Jahr stellen Ärzte in Deutschland bei etwa 6 von 100.000 Einwohnern Morbus Crohn fest. In den letzten 20 Jahren hat die Zahl der Fälle insgesamt zugenommen. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

Die chronisch entzündliche Darmerkrankung kommt in jedem Alter vor, auch bei Kindern: Jedes Jahr entwickeln hierzulande bis zu 1.500 Kinder einen Morbus Crohn. Doch am häufigsten beginnt die Erkrankung zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr.

Morbus Crohn: Diagnose

Bei Morbus Crohn sind zur Diagnose mehrere Untersuchungen nötig. Am Anfang steht die sogenannte Anamnese. Dabei erkundigt sich der Arzt nach den bisherigen Beschwerden. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung: Bei einem Morbus Crohn kann der Arzt hier möglicherweise bereits vorhandene Komplikationen aufdecken, wie:

Bildgebende und laborchemische Untersuchungen ermöglichen es, Morbus Crohn sicher zu diagnostizieren und ihn von anderen entzündlichen Darmerkrankungen (CED) abzugrenzen. Zur Diagnostik gehören:

Wenn der Arzt bei der Darmspiegelung im Dickdarm Anzeichen für einen Morbus Crohn feststellt, ist es ratsam, auch den Dünndarm und den restlichen Verdauungstrakt zu untersuchen.

Bei einer reinen Dickdarmentzündung lassen sich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa trotz umfangreicher Diagnostik in etwa zehn Prozent der Fälle nicht voneinander abgrenzen. In diesen Fällen zeigt sich erst im weiteren Krankheitsverlauf, um welche chronisch entzündliche Darmerkrankung es sich handelt.

Morbus Crohn: Therapie

Grundsätzlich zielt die gegen Morbus Crohn eingesetzte Therapie darauf ab,

  • die Symptome zu verringern,
  • die Zeitabstände zwischen den Krankheitsschüben zu verlängern,
  • Komplikationen zu vermeiden und
  • operative Eingriffe so lange wie möglich hinauszuschieben.

In jedem Fall sind Medikamente bei Morbus Crohn ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Es stehen verschiedene Mittel zur Verfügung – welche in welcher Form am besten geeignet sind, hängt in hohem Maße davon ab,

In erster Linie soll die medikamentöse Therapie von Morbus Crohn

Morbus Crohn kann seelisch stark belasten. Darum kann begleitend eine psychosomatische Betreuung sinnvoll sein – vor allem, wenn

Je nachdem, welche Beschwerden Morbus Crohn außerhalb des Darms verursacht, können zusätzliche Maßnahmen nötig sein: Wenn die Darmentzündung beispielsweise zu Eisenmangel und somit zu Blutarmut (Anämie) führt, lässt sich dies durch Eisenpräparate behandeln.

Darüber hinaus macht Morbus Crohn im Lauf der Zeit oft eine operative Therapie notwendig.

Bis zu 70 Prozent der Menschen mit Morbus Crohn sind durch die Therapie beschwerdefrei. Vollständig heilbar ist die chronisch entzündliche Erkrankung bisher allerdings nicht.

Medikamente

Mittel gegen Durchfall

Bereitet Morbus Crohn akute Darmbeschwerden, besteht die Therapie zunächst darin, den Durchfall durch Medikamente zu stoppen. Wirksame Mittel gegen Durchfall sind die sogenannten Antidiarrhoika (z.B. Loperamid).

Entzündungshemmer

Gegen einen akuten Morbus-Crohn-Schub kommen außerdem entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz. Es stehen verschiedene Entzündungshemmer zur Verfügung.

Infliximab und Adalimumab können in schweren Fällen weiterhelfen, wenn Azathioprin und Kortikosteroide beim Morbus Crohn nicht ausreichend wirken. Die beiden Mittel zählen zu den sogenannten Biologika. Das heißt, ihr Aufbau ähnelt körpereigenen Antikörpern, die entzündungshemmend wirken.

Regelmäßig angewendet können Infliximab und Adalimumab dazu beitragen, dass die entzündungsbedingten Schäden an der Darmschleimhaut heilen. Dadurch sind Operationen und damit verbundene Aufenthalte im Krankenhaus bei Morbus Crohn seltener notwendig. Außerdem kommt die weitere Therapie möglicherweise ohne Kortikosteroide aus.

Auch wenn die akuten Beschwerden nachgelassen haben, ist bei Morbus Crohn eine Therapie mit entzündungshemmenden Medikamenten sinnvoll: Die Einnahme bestimmter Entzündungshemmer über einen längeren Zeitraum empfiehlt sich, um weitere Krankheitsschübe zu verhindern beziehungsweise den nächsten Schub hinauszuzögern. Besonders wirksam sind hierbei Azathioprin oder 6-Mercaptopurin. Ratsam ist eine mehrjährige Behandlung (mindestens 4 bis 5 Jahre).

Operation

Wenn andere Maßnahmen bei Morbus Crohn nicht zur Therapie ausreichen, ist es ratsam, eine Operation in Betracht zu ziehen. Dies gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, deren Wachstum oder deren Pubertät infolge der chronisch entzündlichen Darmerkrankung verzögert ist.

Die erste Operation findet bei Morbus Crohn meist (zu 80%) rund zehn Jahre nach Beginn der Erkrankung statt. Die häufigsten Gründe hierfür sind Komplikationen. Unbedingt notwendig ist eine Operation bei:

Die Operation bleibt in der Regel auf den betroffenen Darmabschnitt beschränkt. Auch wenn eine Entzündung im restlichen Darm besteht, rührt der Operateur diesen nicht an, solange die Darmentzündung keine Beschwerden verursacht, denn: Bei Morbus Crohn hat sich eine Operation, bei der man große Darmabschnitte entfernt, als eher unnötig und nachteilig herausgestellt.

Wegen möglicher Komplikationen ist es bei Morbus Crohn in folgenden Fällen ratsam, eine Operation so lange wie möglich aufzuschieben:

Ernährung bei Morbus Crohn

Bei Morbus Crohn spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Ein Grund ist das erhöhte Risiko einer Mangelernährung: Diese kann den Krankheitsverlauf und somit Ihre Lebensqualität bis hin zur Lebenserwartung verschlechtern.

Darum ist bei Mangelernährung infolge von Morbus Crohn eine Ernährungstherapie durch einen ernährungsmedizinisch geschulten Arzt oder eine andere qualifizierte Fachkraft empfehlenswert. Wenn Ihnen nur vereinzelte Nährstoffe (z.B. bestimmte Vitamine) fehlen, lässt sich der Mangel durch entsprechende Ergänzungsmittel beheben.

Zudem kann bei Morbus Crohn eine falsche Ernährung (mit)verantwortlich sein für die typischen Magen-Darm-Beschwerden: Viele Menschen mit chronisch entzündlichen Darmkrankheiten haben eine Nahrungsmittelallergie oder eine nicht-allergische Unverträglichkeit (Intoleranz) gegenüber bestimmten Lebensmitteln. Es ist wichtig, solche Unverträglichkeiten zu beachten, um die Beschwerden bei Morbus Crohn erfolgreich behandeln zu können.

Eine spezielle Diät für chronisch entzündliche Darmerkrankungen steht allerdings nicht zur Verfügung. Aber: Sie können bei Morbus Crohn durch die Ernährung sowohl den Krankheitsverlauf als auch Ihren Gesundheitszustand verbessern. Wahrscheinlich haben Sie schon selbst herausgefunden, welche Nahrungsmittel Sie gut vertragen und welche Ihnen nicht bekommen.

Während eines akuten Morbus-Crohn-Schubs kann eine künstliche Ernährung helfen: entweder über einen Venenkatheter oder über eine Magen-, Dünndarm- oder Zwölffingerdarmsonde. Die Ernährung über eine Sonde hat gegenüber dem Venenkatheter zwei Vorteile: Zum einen entfallen Komplikationen wie die Venenentzündung. Zum anderen ist das Thrombose-Risiko, das bei chronischen Darmentzündungen erhöht ist, geringer.

Sobald die Beschwerden des Morbus-Crohn-Schubs abklingen, können Sie Ihren Magen-Darm-Trakt allmählich wieder an eine normale Ernährung gewöhnen. Hierbei ist ein langsamer Kostaufbau empfehlenswert:

Auch auf frisches Obst und grüne Salate müssen Sie wegen Morbus Crohn nicht verzichten: Sie sind für die meisten Betroffenen gut verträglich. Die leichte Vollkost versorgt den Körper in der Regel ausreichend mit allen lebensnotwendigen Stoffen. Viele Menschen mit Morbus Crohn wählen diese Kostform, weil sie die Verdauungsorgane und das gesamte Stoffwechselsystem entlastet.

Es ist jedoch ratsam, bei Morbus Crohn aus der Ernährung zuckerhaltige Produkte weitestgehend zu streichen. Auch Weißmehlprodukte können den Verlauf der Darmkrankheit nachteilig beeinflussen. Viele Ballaststoffe hingegen lindern in den meisten Fällen unangenehme Symptome, da sie sich günstig auf die Verdauung auswirken. Aber: Wenn Sie bereits ausgedehnte Darmverengungen (Stenosen) haben, ist es ratsam, auf ballaststoffreiche Lebensmittel zu verzichten.

Morbus Crohn: Verlauf

Morbus Crohn ist eine chronische Erkrankung, in deren Verlauf die Krankheitsaktivität meist schubweise zu- und wieder abnimmt. In fast der Hälfte aller Fälle sind mehrfache operative Eingriffe notwendig. Wem es jedoch gelingt, Stress und eventuelle depressive Symptome zu bewältigen, der kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Bei geeigneter Behandlung sind etwa 60 bis 70 Prozent der Menschen mit Morbus Crohn beschwerdefrei. Am chronischen Verlauf der entzündlichen Erkrankung des Magen-Darm-Trakts ändert dies aber nichts: Eine vollständige Heilung ist nicht möglich.

Prognose

Da Morbus Crohn individuell unterschiedlich verläuft, ist eine allgemeine Prognose schwer. Fest steht, dass die Darmentzündung die Lebenserwartung kaum einschränkt. Die meisten Betroffenen können trotz der Erkrankung ein weitgehend normales Leben führen und bleiben auch arbeitsfähig.

Allerdings tritt bei Menschen mit Morbus Crohn der insgesamt sehr seltene Dünndarmkrebs etwas häufiger auf als bei Menschen ohne die chronisch entzündliche Darmerkrankung.

Komplikationen

Bei Morbus Crohn kann es im weiteren Verlauf zu verschiedenen Komplikationen kommen. In erster Linie betreffen sie den Darm. Beispiele sind:

Morbus Crohn kann auch zu Komplikationen außerhalb des Darms führen – dies geschieht aber seltener. Zu den Stellen außerhalb des Darms, auf die sich die chronisch entzündliche Darmerkrankung auswirken kann, gehören:

Die Behandlung von Morbus Crohn kann ebenfalls verschiedene Komplikationen mit sich bringen. So können als Nebenwirkung vieler Medikamente ein Hautausschlag (Exanthem), eine entzündliche Veränderung (Ekzem) oder andere Hautsymptome bis hin zu Hautkrebs auftreten (darum an Sonnenschutz denken und regelmäßig zum Hautkrebs-Screening gehen):

Morbus Crohn: Vorbeugen

Einem Morbus Crohn können Sie kaum vorbeugen, da die tatsächlichen Ursachen der Darmerkrankung bisher nicht geklärt sind.

Allerdings schein Stillen eine Möglichkeit zu sein, das Risiko für die Entstehung von Morbus Crohn zu verringern: Menschen, die als Baby Muttermilch bekommen haben, entwickeln deutlich seltener einen Morbus Crohn als solche, bei denen nur Flaschennahrung zum Einsatz kam.

Zudem können Sie das Risiko der Erkrankung und – bei bestehendem Morbus Crohn – eines wiederkehrenden Schubs vermindern, indem Sie aufs Rauchen verzichten. Dies wirkt sich auch positiv auf Ihren allgemeinen Gesundheitszustand aus.

Morbus Crohn: Weitere Informationen

Onmeda-Lesetipps:

Arzneimittelinformationen zu Darmerkrankungen
Colitis ulcerosa
Darmkrebs

Linktipps:

Kompetenznetz Darmerkrankungen
Das Kompetenznetz chronisch entzündliche Darmerkrankungen e.V. ist ein Forschungsverband, der unter anderem auch Informationen zum Thema Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bietet.

Der Cröhnchen-Klub
Der Cröhnchen-Klub ist eine muntere Selbsthilfegruppe für alle CEDler mit MC, CU oder anderen Darmerkrankungen. Die Gruppe tauscht sich via E-Mail, Forum und Chat aus.

Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (DEBInet)
Weitere wichtige Informationen und Beispiele für gut verträgliche und ungeeignete Lebensmittel für Patienten mit Morbus Crohn.

www.crohnfreun.de
Das etwas andere Forum für Betroffene und Angehörige von Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Stoma und allen verwandten Arten der CED (chronisch entzündlichen Darmerkrankungen).

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin
Tel.: +49 (0)30 31 01 89 60
selbsthilfe@nakos.de
www.nakos.de

Selbsthilfegruppe Tönisberg: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Bruchstr. 22
47647 Kerken
Tel.: +49 (0)2833 60 16 86
hj.nagel@t-online.de
www.crohncolitis.de

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V.
Inselstr. 1
10179 Berlin
Tel.: +49 (0)30 20 00 39 20
info@dccv.de
www.dccv.de

Buchtipps:

Quellen:

Online-Information der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung – DCCV: www.dccv.de (Abrufdatum: 15.8.2017)

Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2017

Däbritz, J., et al.: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Deutsches Ärzteblatt 2017, Jg. 114, Heft 19, S. 331-338 (12.5.2017)

Wehkamp, J., et al.: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Deutsches Ärzteblatt 2016, Jg. 113, Heft 5, S. 72-82 (5.2.2016)

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.: Klinische Ernährung in der Gastroenterologie (Teil 4) – Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 073/027 (Stand: 31.7.2014)

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS): Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 021/004 (Stand: 1.1.2014)

Ledochowski, M. (Hrsg.): Klinische Ernährungsmedizin. Springer, Wien 2010

Jewell, D.P., Satsangi, J., Lobo, A., et al.: Infliximab use in Crohn's disease: impact on health care recources in the UK. European Journal of Gastroenterology and Hepatology, No. 17, pp. 1047-1052 (Oktober 2005)

Hanauer, S.B., Feagan, B.G., Lichtenstein, G.R., et al.: Maintenance infliximab for Crohn's disease: the ACCENT I randomised trial. Lancet, No. 359, pp. 1541-1549 (Mai 2002)

Rubenstein, J.H., Chong, R.Y., Cohen, R.D.: Infliximab Decreases Resource Use Among Patients With Crohn's Disease. Journal of Clinical Gastroenterology, No. 35 pp. 151-156 (August 2002)

Aktualisiert am: 15. August 2017

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