Hodenkrebs: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Sie können einem Hodenkrebs nicht vorbeugen: Auch, wenn die Ursachen für eine Erkrankung noch unklar sind, spielen der eigene Lebensstil und Umweltfaktoren nach bisherigen Erkenntnissen keine Rolle bei der Entstehung bösartiger Hodentumoren. Deshalb kommt der Früherkennung eine besondere Bedeutung zu: Die ohnehin guten Heilungschancen von Hodenkrebs sind umso besser, je früher er entdeckt und behandelt wird.

Selbstuntersuchung

Männer sollten ihre Hoden daher regelmäßig selbst untersuchen, Experten empfehlen einen monatlichen Rhythmus zwischen dem 15. und dem 45. Lebensjahr. Insbesondere gilt dies für Männer, deren Hodenkrebsrisiko wegen eines Hodenhochstands oder familiärer Vorbelastung erhöht ist.

Erste Anzeichen für Hodenkrebs können Sie durch regelmäßige Selbstuntersuchungen leicht erkennen. Dazu zählen unter anderem:

Im fortgeschrittenen Stadium können auch Rückenschmerzen als Symptom hinzukommen. Sie entstehen, wenn sich die Lymphknoten im hinteren Bauchraum vergrößern.

Eine Selbstuntersuchung der Hoden können Sie beispielsweise beim Duschen oder bei einem Bad vornehmen; das Wasser lässt die Haut des Hodensacks weicher werden. Nehmen Sie eine entspannte Haltung ein und tasten Sie die Hoden ab:

Wenn Sie Verhärtungen, Schwellungen oder Schmerzen, sollten Sie diese von einem Urologen untersuchen lassen. Der Arzt kann feststellen, ob eine gutartige Erkrankung wie beispielsweise eine Nebenhodenentzündung hinter den Veränderungen steckt oder ob ein Hodenkrebs vorliegen könnte.

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