Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche)

Veröffentlicht von: Till von Bracht

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Bei der Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche) funktioniert das Herz nicht mehr richtig. Es ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Die Folge: Die Durchblutung der Organe und des Gewebes ist verringert, was zu einem Kreislaufversagen führen kann.

Die Herzinsuffizienz tritt häufig in Folge anderer Herzerkrankungen auf und betrifft vor allem ältere Menschen. Die häufigsten Ursachen einer Herzmuskelschwäche sind Bluthochdruck (Hypertonie) und koronare Herzkrankheiten (KHK). Diese Erkrankungen schwächen die Herzmuskulatur. Die Pumpleistung des Herzens lässt nach.

Mediziner unterscheiden grundsätzlich drei Formen der Herzmuskelschwäche, die sich jeweils durch unterschiedliche Symptome äußern:

Zur Basistherapie der chronischen Herzinsuffizienz zählen Wirkstoffe aus der Gruppe der Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer, Betablocker und harntreibende Wirkstoffe, sogenannte Diuretika, also Medikamente zur Entwässerung.

Wenn schwere chronische oder akute Verlaufsformen einer Herzinsuffizienz mit Komplikationen wie einem Lungenödem oder einem kardiogenen Schock (das Herz pumpt zu wenig Blut in den Kreislauf) einhergehen, erfolgt eine intensivmedizinische Behandlung.

Wenn Sie einer Herzinsuffizienz vorbeugen möchten, sollten Sie auf einen ausgewogenen, gesunden Lebenswandel achten. Wer sich viel bewegt, auf das Rauchen und den regelmäßigen Konsum größerer Mengen Alkohols verzichtet und Übergewicht vermeidet beziehungsweise abbaut, der trägt maßgeblich zur Herzgesundheit bei. Darüber hinaus sollte Bluthochdruck als eine der Hauptursachen der Herzschwäche konsequent behandelt werden.

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