Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Eine Fibromyalgie ist nicht heilbar, sie lässt sich aber gut behandeln. Das Fibromyalgiesyndrom ist ein Komplex von Beschwerden, bei dem starke Muskelschmerzen im ganzen Körper im Vordergrund stehen. Lesen Sie, welche Symptome typisch sind und wie die multimodale Therapie aussieht.

Die Schmerzen, die ein Fibromyalgiesyndrom verursacht, können sich unterschiedlich anfühlen: dumpf, scharf oder ausstrahlend. Auch die Intensität der Schmerzen ist nicht immer gleich. Sie wechselt sowohl im Tages- als auch im längerfristigen Krankheitsverlauf. Emotionaler Stress und Kälte können die Schmerzen verstärken.

In Deutschland sind etwa drei Prozent der Bevölkerung vom Fibromyalgiesyndrom betroffen. In acht von zehn Fällen handelt es sich um Frauen. Meist tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und dem 60. Lebensjahr erstmals auf. Aber auch Kinder und ältere Menschen können am Fibromyalgiesyndrom erkranken.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) ist eine Erkrankung, für die neben anderen Beschwerden vor allem Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen charakteristisch sind. Daneben leiden die Betroffenen unter einer erhöhten Druckempfindlichkeit an den sogenannten Tender Points (Schmerzdruckpunkte). Insgesamt 18 solcher Punkte befinden sich an Sehnenansätzen an Nacken, Rücken, Schultern sowie an den Hüften.

In der Medizin spricht man von Fibromyalgie oder dem Fibromyalgiesyndrom, wenn mindestens elf Schmerzdruckpunkte und Schmerzen in mindestens drei Körperregionen bestehen. Wörtlich übersetzt bedeutet Fibromyalgie "Faser-Muskel-Schmerz". Eine weitere Bezeichnung für Fibromyalgie ist Fibromyalgiesyndrom sowie generalisierte Tendomyopathie.

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Schmerzdruckpunkte (Tender Points) bei einer Fibromyalgie

Man unterscheidet das primäre vom sekundären Fibromyalgiesyndrom. Bei der primären Fibromyalgie ist eine eindeutig erfassbare Ursache nicht bekannt.

Die sekundäre Form tritt nach organischen Erkrankungen wie entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten und besonders nach viralen Infekten wie Hepatitis C auf. Auch bösartige (maligne) Tumoren oder Operationen können einer Fibromyalgie vorausgehen.

Fibromyalgie: Andauernder Schmerz als charakteristisches Symptom

Am meisten belasten bei einer Fibromylagie die chronischen und diffusen Schmerzen in der Muskulatur und an den Sehnenansätzen, die sich bislang nicht durch bestimmte krankhafte Prozesse erklären lassen. Davon sind nicht nur die Extremitäten, also Arme und Beine, sondern auch der Rumpf und speziell der Rücken betroffen – häufig verstärkt nach körperlicher Belastung. Hinzu kommen oft Missempfindungen und Begleitsymptome wie Abgeschlagenheit und Erschöpfung.

Viele Betroffene beschreiben den Schmerz als großflächig und fließend, in vielen Fällen auch als dumpf, brennend, schneidend oder bohrend. Typisch ist auch das Gefühl, die schmerzhaften Weichteile seien diffus geschwollen.

Die Schmerzen halten über lange Zeit, meist über Jahre, an und können sich durch körperliche Aktivitäten oder auch Krankengymnastik und Massage verstärken. In einigen Fällen wiederum verbessern sich die Beschwerden durch Bewegung und Massage.

Bei Fibromyalgie kann es neben den charakteristischen Schmerzen zu folgenden Begleitsymptomen kommen:

Fibromyalgie: Suche nach den Ursachen

Die Ursachen, die für Fibromyalgie verantwortlich sind, sind bisher weitestgehend unbekannt. Die Wissenschaft arbeitet aber intensiv an der Ursachenforschung.

Als mögliche Ursachen werden unter anderem diskutiert:

Eine familiäre Häufung der Fibromyalgie ist zu beobachten. Ob tatsächlich Vererbung oder eher psychologische Faktoren (wie z.B. Lernmechanismen) die zentrale Rolle spielen, ist bislang nicht geklärt.

Bekannt ist, dass entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder virale Infekte einer Fibromyalgie in vielen Fällen vorausgehen. Auch nach zu starker einseitiger Belastung oder Tumorerkrankungen kann es zu einer Fibromyalgie kommen. Möglicherweise können auch Operationen und Unfälle eine Fibromyalgie auslösen, indem die Schmerzen, die der Eingriff oder Unfall ausgelöst hat, weiter fortbestehen.

Als mögliche Ursache wird eine Störung des Schmerzgedächtnisses diskutiert. Wenn das Gehirn dauerhaft einen Schmerzreiz an eine Nervenzelle signalisiert, kann sich deren Empfindlichkeit so erhöhen, dass sie auch ohne ein akutes Signal aktiv bleibt. Dies hat zur Folge, dass der Betroffene dauerhaft Schmerzen verspürt. Diese Schmerzen entstehen dabei nicht in den betroffenen Körperbereichen selbst, sondern resultieren aus der gestörten Schmerzverarbeitung im Gehirn.

Andere Forscher beschäftigen sich mit kleinkalibrigen schmerzleitenden Nervenfasern (sog. small fibers), deren Enden sich in der Haut befinden. Möglicherweise kommen Schäden im Bereich dieser Nervenfasern als Ursache für die Schmerzen einer Fibromyalgie infrage.

Betroffene berichten, dass sich bei ihnen die Fibromyalgie unter bestimmten Bedignungen verschlimmert:

Auch eine von den Betroffenen eingenommene Schonhaltung kann die Schmerzen verstärken. Dadurch nimmt die körperliche Kondition ab, sodass der Körper schneller müde wird. Die daraus resultierende Inaktivität führt dazu, dass Betroffene sich intensiver auf die Schmerzen konzentrieren und sich diese verstärken.

Eine immer wieder zu beobachtende Beziehung besteht zwischen dem Nachtschlaf und der Fibromyalgie: Viele Betroffene schlafen meist schlecht oder sie wachen morgens auf und fühlen sich "wie gerädert".

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Andauernde Schmerzen ermüden: Eine Fibromyalgie wird häufig von Depressionen begleitet.

Gibt es psychosomatische Ursachen?

Häufig diskutiert wird bei Fibromyalgie die Rolle von psychosomatischen Ursachen. Das vegetative Nervensystem bildet eine Brücke zwischen Psyche und Körper. Ein typisches Beispiel sind ein erhöhter Herzschlag und eine gesteigerte Durchblutung in Angst- und Stresssituationen. Dauert die Überbelastung zu lange an, können psychosomatische (somatoforme) Störungen die Folge sein. Äußern sich diese in dauerhaften Schmerzen, bedingt diese chronische Belastung wiederum Stress  und es setzt ein Teufelskreis ein.

Neben den chronischen Schmerzen beklagen viele Patienten mit Fibromyalgie auch, dass sie psychisch unter ihrer Krankheit leiden. Dies wirkt sich zum Beispiel in Form von Depressionen aus.

Es ist bekannt, dass sich bei Fibromyalgie die Regelsysteme der Schmerzempfindung im Gehirn verändern. Bestimmte Botenstoffe des Gehirns, wie etwa Serotonin (häufig beschrieben als "Glückshormon"), regulieren sich herunter. Andere Stoffe dagegen lassen sich vermehrt nachweisen – zum Beispiel die sogenannte Substanz P, ein Botenstoff, der vermutlich daran beteiligt ist, Schmerzreize an das Gehirn weiterzuleiten.

Trotz dieser organischen Veränderungen des Nervensystems ist noch immer nicht klar, ob das Fibromyalgiesyndrom primär eine psychosomatische Erkrankung ist: ob sich das Zusammenwirken von Botenstoffen also erst nach nach verändert oder ob es sich bei Fibromyalgie um eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns handelt, für die Schmerzen und psychsomatische Störungen charakteristisch sind. 

Die Schmerzen sind real – und nicht eingebildet

Sicher ist nach heutigem Stand aber, dass die schmerzenden Stellen bei Fibromyalgie selbst nicht organisch verändert oder gar entzündet sind. Wenn es also im Arm schmerzt, lässt sich genau dort keine Verletzung finden. Vielmehr führt erst die veränderte Schmerzempfindung im Gehirn dazu, dass Betroffene den Schmerz genau an dieser Stelle empfinden.

Wichtig: Es handelt sich bei den Symptomen einer Fibromyalgie um real empfundene – und keinesfalls nur eingebildete – Schmerzen!

Diagnose: Test auf Fibromyalgie

Bei einer Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) wird der behandelnde Arzt zunächst die Krankengeschichte (Anamnese) erfragen und den Patienten körperlich untersuchen.

Bestehen die Schmerzen in mindestens drei Körperregionen länger als drei Monate, kann dies ein Hinweis auf eine Fibromyalgie sein.

Inzwischen gibt es für das Fibromyalgiesyndrom einen speziell entwickelten Fragebogen, mit dem der Arzt die Beschwerden systematisch abfragen kann. Besonderes Augenmerk liegt bei der Diagnose auch auf den Tender Points, also den Schmerzdruckpunkten an Nacken, Rücken, Schultern und Hüften.

Für die endgültige Diagnose einer Fibromyalgie müssen mindestens 11 der insgesamt 18 Druckpunkte schmerzhaft auf Druck reagieren und die Beschwerden länger als drei Monate bestehen.

Bei der Fibromyalgie lassen sich keine organischen Veränderungen beobachten. Der behandelnde Arzt diagnostiziert die Erkrankung vorrangig, indem er körperlich fassbare Erkrankungen wie rheumatisch-entzündliche Erkrankungen, Wirbelsäulenprozesse mit radikulärer (die Nervenwurzel betreffender) Symptomatik, muskuläre Systemerkrankungen, Entzündungen der Skelettmuskulatur (Myositiden) oder Autoimmunerkrankungenausschließt (Ausschlussdiagnostik).

Es gibt keine typischen Laborwerte, die auf eine Fibromyalgie hindeuten könnten. Genauso wenig Aufschluss gibt das Röntgenbild. In seltenen Fällen können Hormonstörungen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion, ein Fibromyalgiesyndrom verstärken. Um dies abzuklären, wird der Arzt die Konzentration an Schilddrüsenhormonen untersuchen.

Fibromyalgie: Komplexe Therapie

Bei einem Fibromyalgiesyndrom (FMS) zielt die Therapie darauf ab, die Symptome zu lindern. Eine Heilung gibt es aktuell nicht. 

Die Therapie setzt sich meistens aus mehreren Bestandteilen zusammen:

Diese Verfahren kommen einzeln oder in Kombination (multimodal) zum Einsatz: abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten. Bei dem einen stehen Ängstlichkeit und Depressionen im Vordergrund, beim anderen sind es die Schmerzen oder die Erschöpfung.

Zurückhaltung bei Schmerzmitteln

Zwar stellen Schmerzen das Hauptsymptom bei Fibromyalgie dar. Die gängigen Schmerzmittel sind trotzdem nicht zur Behandlung einer Fibromyalgie geeignet, da die Ursache einer Fibromylagie ja nicht bei entzündlichen Veränderungen liegt. Zurückhaltung ist vor allem bei opioidhaltigen Schmerzmitteln geboten. Sie können schnell abhängig machen.

Patientenschulungen

Zu Beginn sollten Patienten lernen, mit ihrer Erkrankung leben und umgehen zu können. In kleinen Gruppen informieren sie sich über das Krankheitsbild, den Verlauf, die Ursachen und die möglichen Therapie-Module. Im Vordergrund steht hier, zu verstehen, wie der Körper Schmerzen verarbeitet. Solche Schulungen bieten niedergelassene Ärzte und Psychologen an, aber auch psychosomatische und Reha-Kliniken sowie Selbsthilfeverbände (siehe Adressen unten).

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Am Beginn der Fibromyalgie-Therapie lernen die Patienten die Ursachen für ihren Schmerzen kennen.

Psychotherapie

Mit Hilfe eines Psychotherapeuten lernen Fibromyalgie-Patienten in einer kognitiven Verhaltenstherapie, ungünstige Denk- und Wahrnehmungsmuster zu erkennen und zu durchbrechen. Dazu gehört vor allem auch die Wahrnehmung der Schmerzen und wie sie bewertet werden. Im Idealfall ordnet sich der Alltag nicht mehr vollständig dem Schmerz unter. Die Patienten lernen, die eigenen Grenzen und Stressfaktoren besser wahrzunehmen.

Herz-Kreislauf-Training

Die Wirksamkeit eines Ausdauertrainings ist bei Fibromyalgie sehr gut belegt. Patienten berichten zum Beispiel, dass ihnen Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen gut tun. Häufig reicht schon ein einfacher Spaziergang, um das Herz-Kreislauf-System zu fordern. Sinnvoll ist, langsam zu starten und sein Programm in Absprache mit dem Arzt langsam zu steigern.

Antidepressiva

Antidepressiva wirken stimmungsaufhellend und entspannend. Sie können die Beschwerden bei Fibromyalgie kurzzeitig bessern. Dabei kann es sinnvoll sein, das Medikament zu nehmen, bevor man ins Bett geht. Im besten Fall verbessert es auch den Nachtschlaf und hat vergleichsweise geringe Nebenwirkungen.

Weitere Therapie-Module

Weitere Behandlungsschritte setzen im Wesentlichen bei der Bewegungstherapie in Kombination mit psychotherapeutischen Verfahren an. Da die Behandlung aus verschiedenen Bausteinen besteht, heißt sie auch multimodale Therapie. Sie empfiehlt sich, wenn sechs Monate nach Beginn der oben genannten Maßnahmen weiterhin Beschwerden bestehen, die den Alltag des Betroffenen stark einschränken.

Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit, Verdickungen und Verklebungen an den Tender Points chirurgisch zu entfernen. Diese Therapie geht davon aus, dass die Druckpunkte identisch mit bestimmten Akupunkturpunkten sind und daher bei Schäden Schmerzen in den Körper ausstrahlen. Da die Wirkung einer solchen Therapie nicht ausreichend belegt ist, sind solche Ansätze nicht zu empfehlen.

Fibromyalgie: Welche Rolle spielt die Ernährung?

Eine Heilung des Fibromyalgiesyndroms gibt es bislang nicht – auch nicht durch eine spezielle Ernährung oder eine Ernährungsumstellung, wie sie vor allem auf Online-Portalen vielfach versprochen wird. Zusammenhänge zwischen der Krankheit und bestimmten Nahrungsmitteln konnte die medizinische Forschung bislang nicht nachweisen. Viele Fibromyalgie-Patienten versuchen es mit Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitaminen, L-Carnitin oder Magnesium. Bislang gibt es aber keine wissenschaftlichen Studien, die einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf eindeutig nachweisen konnten.

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Eine spezielle Diät bei Fibromyalgie gibt es nicht. Für die Wirkung von Nahrungsergänzungsmittel gibt es keine Beweise.

Zwar besserten sich in ersten Studien die Beschwerden, wenn sich die Teilnehmer vegan oder vegetarisch ernährten. Die Studien waran aber zu klein, um daraus Empfehlungen abzuleiten. Einen allgemeingültigen Essensplan bei Fibromyalgie kann es also nicht geben. Wichtig ist, dass jeder Betroffene für sich selbst herausfindet, was ihm gut tut – und was nicht. Mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse liegt man auch bei Fibromyalgie mit Sicherheit nicht falsch.

Verlauf und Lebenserwartung

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) zerstört im Krankheitsverlauf weder Gelenke noch andere Strukturen des Bewegungssystems und setzt auch die Lebenserwartung nicht herab.

Das FMS ist durch eine medizinische Behandlung nicht heilbar. Viele Betroffene kommen jedoch mit der Zeit besser mit den Beschwerden zurecht. Eine spontane Besserung ab dem 60. Lebensjahr berichten viele Patienten.

Kann man einer Fibromyalgie vorbeugen?

Da die Ursachen des Fibromyalgiesyndroms (FMS) bisher weitgehend unbekannt sind, kann man der Erkrankung nicht direkt vorbeugen. Eine familiäre Häufung von Fibromyalgie ist zu beobachten. Deshalb gehen Forscher von einer genetischen Komponente aus.

Wichtig ist, bestehende starke Schmerzenzum Beispiel nach Operationen oder Verletzungen, angemessen zu behandeln, damit sie nicht im Schmerzgedächtnis verankert bleiben und chronisch werden.

Weitere Informationen

Onmeda-Lesetipps:

Forum Rheuma mit Expertenrat: Stellen Sie Ihre Fragen in unserem Forum, unser Experte Prof. Dr. med. Timo Ulrichs wird Ihnen antworten

Linktipps:

www.fibromyalgie-treffpunkt.deDiskussionsforum zum Thema Fibromyalgie

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Deutsche Fibromyalgie Selbsthilfe e.V.
Narupstraße 4 
49084 Osnabrück
0541 9707464
info@d-f-s.de
www.d-f-s.de

Fibromyalgie-Liga Deutschland (FLD) e.V.
Friedenstraße 36
57392 Schmallenberg
02974 - 833 607
02974 - 833 610
info@fibromyalgie-liga.de
fibroliga.alfahosting.org

Deutsche Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V.
Waidachshofer Str. 25
74743 Seckach
06292 / 928758
06292 / 928761
info@fibromyalgie-fms.de
www.fibromyalgie-fms.de

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
Maximilianstraße 14
53111 Bonn
0228 / 766060
0228 / 7660620
bv@rheuma-liga.de
www.rheuma-liga.de

Buchtipps:

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127 Seiten Mankau-Verlag 2015

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Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 16.8.2017)

Online-Informationen der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V: www.fibromyalgie-fms.de (Abrufdatum: 16.8.2017)

Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internisten e.V.: www.internisten-im-netz.de (Abrufdatum: 16.8.2017)

Online-Informationen des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands e.V.: www.rheuma-liga.de (Stand: 16.8.2017)

Leitlinien der Deutschen Schmerzgesellschaft (DGSS): Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 145/004 (Stand: März 2017)

Herold, G.: Herold Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2016.

Imhoff, A.B., Baumgartner, R., Linke R.D: Checkliste Orthopädie. Thieme, Stuttgart 2014

Online-Informationen der Universität Würzburg: www.uni-wuerzburg.de (Stand: 14.3.2013)

Shaw, R., Eustachi, A.: Somatoforme und funktionelle Störungen. Elesevier, München 2009

Aktualisiert am: 25. September 2017

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