Eierstockzyste (Ovarialzyste)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Eine dunkle Blase auf dem Ultraschall: Meist entdeckt der Frauenarzt eine Eierstockzyste nur per Zufall. In der Regel ist das Geschwulst kein Grund zur Sorge. Nur selten steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Ein Überblick über mögliche Ursachen und ihre Therapie

Was ist eine Eierstockzyste?
Eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) ist eine von einer Kapsel umgebene, sackartige Geschwulst am Eierstock. Sie ist mit einem dünn- oder dickflüssigen Inhalt gefüllt. Der Begriff "Zyste" hat rein beschreibenden Charakter. Er sagt nichts darüber aus, ob die Veränderung gutartig oder bösartig ist. Eierstockzysten sind aber zum größten Teil gutartig.

Die meisten Eierstockzysten sind gutartige Veränderungen, die zum Beispiel durch einen Überschuss bestimmter Geschlechtshormone entstehen können. Diese sogenannten funktionellen Zystem verursachen meist keine Schmerzen, verschwinden von selbst wieder und erfordern keine Therapie.

Dennoch ist es wichtig, dass der Arzt die Ursache der Neubildung feststellt und Eierstockkrebs und andere behandlungsbedürftige Erkrankungen wie das polyzystische Ovarialsyndrom (PCO) oder Endometriose ausschließt.

 

 

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