Chronische Bronchitis

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Jupiterimages/Stockbyte
Anzeige

Die chronische Bronchitis ist eine dauerhafte Erkrankung der Atemwege mit fortwährendem Hustenreiz und Auswurf. Anders als die durch Erreger verursachte akute Bronchitis entsteht die chronische Bronchitis vor allem durch Rauchen und andere eingeatmete Schadstoffe (wie Stäube, Gase oder Dämpfe): Jeder zweite Raucher über 40 ist betroffen.

Eine chronische Bronchitis entwickelt sich, weil die Schadstoffe das Lungengewebe so lange reizen, bis der Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien nicht mehr funktioniert und sich vermehrt Schleim bildet.

Dies erhöht das Risiko für Infektionen mit Viren und Bakterien, die das Lungengewebe zusätzlich schädigen. Diese Erreger können Betroffene auf ihre Mitmenschen übertragen – die chronische Bronchitis selbst ist aber nicht ansteckend.

Dauert eine chronische Bronchitis lange an, nehmen die Symptome typischerweise fortschreitend zu. Dabei unterscheidet man drei Stadien:

Eine einfache chronische Bronchitis ist heilbar, indem man die auslösenden Gifte konsequent meidet (also z.B. mit dem Rauchen aufhört). Daneben ist bei chronischer Bronchitis eine Behandlung hilfreich, um die Beschwerden zu lindern: Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die zum Beispiel gegen Schleimbildung, Schmerzen, Fieber und Husten wirken.

Wer eine chronische Bronchitis hat und deren Auslöser frühzeitig und konsequent meidet, hat demnach eine gute Prognose. Wer untätig bleibt, muss jedoch mit einer fortschreitenden Verschlimmerung bis hin zum Bronchialkarzinom rechnen.

Anzeige