Chronisch obstruktive Bronchitis: Dauerhaft entzündete und verengte Bronchien

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Hartnäckiger Husten mit Auswurf und Atemnot können Anzeichen für eine chronisch obstruktive Bronchitis sein. Die meisten Menschen, bei denen sich diese Erkrankung bemerkbar macht, sind über 40 Jahre alt. 90 Prozent von ihnen sind oder waren Raucher.

Tritt eine chronisch obstruktive Bronchitis auf, gilt es als Erstes, die Ursache auszuschalten. Außerdem können Medikamente die Symptome mildern und so die Lebensqualität steigern. Vollständig heilbar ist die Erkrankung allerdings nicht.

Was ist chronisch obstruktive Bronchitis?

Die chronisch obstruktive Bronchitis ist eine Lungenkrankheit, bei der die Atemwege (Bronchien) auf Dauer verengt sind. Diese Verengung (Obstruktion) ist für die Hauptsymptome der Krankheit verantwortlich – die sogenannten AHA-Symptome Auswurf, Husten und Atemnot.

Wegen der verengten Atemwege bezeichnen Mediziner die chronisch obstruktive Bronchitis auch als COPD (engl. chronic obstructive pulmonary disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung).

Als Vorstufe der chronisch obstruktiven Bronchitis gilt die einfache chronische Bronchitis. Bei Letzterer fehlt noch die für eine chronisch obstruktive Bronchitis typische Atemnot.

Mögliche Folgeerscheinungen der chronisch obstruktiven Bronchitis sind:

Das Lungenemphysem, eine krankhafte Überblähung der Lunge, kommt bei COPD häufig vor und verursacht ähnliche Symptome wie die chronisch obstruktive Bronchitis.

Darstellung der Lunge: Bronchien und Lappen. Bei der chronisch obstruktiven Bronchitis sind die Bronchien dauerhaft verengt, beim Lungenemphysem ist die Lunge krankhaft überbläht. Beides behindert den Luftstrom in der Lunge.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Ursachen

Die chronisch obstruktive Bronchitis entsteht in der Regel durch Verschmutzungen der Atemluft, welche die Schleimhaut und die Hautschicht der Atemwege reizen. Bei ständiger Belastung kommt es hier zu Veränderungen, die sich in späteren Stadien der Lungenerkrankung nicht mehr rückgängig machen lassen.

Zigarettenrauch ist die Hauptursache für die chronisch obstruktive Bronchitis. Seltenere Ursachen für die Atemwegserkrankung sind Staub oder Dämpfe.

Zunächst verursacht die Reizung der Atemwege eine einfache chronische Bronchitis, die als Vorstufe der chronisch obstruktiven Bronchitis gilt. Wenn die Betroffenen nun die Auslöser vermeiden – also zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören –, kann die chronische Bronchitis innerhalb weniger Wochen ausheilen.

Je länger die Atemwegsreizung jedoch andauert, desto höher ist das Risiko, dass die chronische Bronchitis in eine chronisch obstruktive Bronchitis übergeht. Denn im weiteren Verlauf nehmen die Flimmerhärchen und die Schleimhaut der kleinen Lungenbläschen Schaden. Deswegen sind die Lungenbläschen beim Ausatmen zunehmend instabil und fallen in sich zusammen. Die entzündete Bronchialschleimhaut verdickt sich und wirkt somit verengend (= obstruktiv) auf die Luftwege.

Mit jeder Zigarette steigt also das Risiko, eine chronisch obstruktive Bronchitis zu bekommen.

Neben dem aktiven Tabakkonsum als Hauptursache für die chronisch obstruktive Bronchitis kommen als weitere Ursachen Passivrauchen, eingeatmete Schadstoffe am Arbeitsplatz oder Luftverschmutzungen im Freien – also Staub, Dämpfe und Gase – (mit) infrage. Besonders betroffen sind Bergleute und Arbeiter in Betrieben, in denen sie einer ständig verunreinigten Luft ausgesetzt sind.

Nur selten hat die chronisch obstruktive Bronchitis erbliche Ursachen: So können eine bestimmte erbliche Stoffwechselerkrankung (der vererbbare Mangel an Alpha-1-Antitrypsin) oder angeborene Störungen der Flimmerhärchen in der Atemwegsschleimhaut eine chronisch obstruktive Bronchitis verursachen.

Übrigens:

Anders als die akute Bronchitis, die durch eine Infektion mit Krankheitserregern entsteht, sind die chronische und die chronisch obstruktive Bronchitis nicht ansteckend!

Allerdings kann auch eine schwere akute und verschleppte Bronchitis in die chronisch obstruktive Form übergehen.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Symptome

Die chronisch obstruktive Bronchitis ist durch drei Symptome gekennzeichnet (sog. AHA-Symptome):

Auswurf

Husten und starker Auswurf treten oft schon auf, bevor sich die chronisch obstruktive Bronchitis entwickelt. Denn beide Symptome begleiten meist auch die – als Vorstufe der chronisch obstruktiven Bronchitis geltende – einfache chronische Bronchitis. Der Auswurf ist normalerweise weiß; bei bakteriellen Infekten ist er gelb-grün verfärbt.

Husten

Anfangs verursacht die chronisch obstruktive Bronchitis nur leichten Husten. Die Symptome verstärken sich aber im weiteren Verlauf der Lungenerkrankung: Dann husten die Betroffenen immer öfter und heftiger. Vor allem morgens nach dem Aufstehen besteht bei chronisch obstruktiver Bronchitis typischerweise ein besonders starker, quälender Husten (sog. Raucherhusten).

Atemnot

Typischerweise verursacht eine chronisch obstruktive Bronchitis zunehmend Symptome einer Atemnot. Die einfache chronische Bronchitis ist hingegen so gut wie nie mit Atemnot verbunden. Erst wenn die Erkrankung der Atemwege zum nächsten Stadium übergeht und die Bronchien dauerhaft verengt sind, ist der Atemwegswiderstand erhöht: Dann kann sich die Lunge schlechter entfalten, sodass die Betroffenen Luftnot verspüren – zunächst vor allem bei Belastung, im fortgeschrittenen Stadium aber ständig.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Diagnose

Bei Verdacht auf eine chronisch obstruktive Bronchitis erkundigt sich der Arzt zunächst nach den bestehenden Beschwerden und der Krankheitsgeschichte (sog. Anamnese). Dabei können zum Beispiel Angaben zum Zigarettenkonsum, zu möglichem Kontakt mit Schadstoffen (Staub, Dämpfe, Gase) und zu einem ungewollten Verlust an Körpergewicht wichtige erste Hinweise liefern.

Es folgt eine Vielzahl an Untersuchungen, um andere Erkrankungen als Ursachen für die Beschwerden auszuschließen und festzustellen, wie weit die chronisch obstruktive Bronchitis fortgeschritten ist: Die Diagnose umfasst:

Ein Lungenfacharzt (Pneumologe) kann bei Anzeichen für eine chronisch obstruktive Bronchitis weitere diagnostische Maßnahmen ergreifen.

Lungenfunktionsdiagnostik

Um eine chronisch obstruktive Bronchitis sicher nachzuweisen, bietet sich eine Spirometrie an: Dies ist eine Messung und Aufzeichnung der Atmung, die eine umfassende Lungenfunktionsdiagnostik ermöglicht. Dabei kann der Arzt zum Beispiel folgende Werte erfassen:

Die oft vor Beginn einer chronisch obstruktiven Bronchitis bestehende einfache chronische Bronchitis zeigt gewöhnlich keine wesentlichen Veränderungen in der Spirometrie. Liegt eine chronisch obstruktive Bronchitis vor, sind dagegen deutliche Zeichen einer Verengung der Bronchien festzustellen.

Um eine chronisch obstruktive Bronchitis von anderen möglichen Ursachen für die bestehenden Symptome abzugrenzen, ist zusätzlich ein sogenannter Bronchospasmolyse-Test geeignet: Hierbei inhaliert man ein Medikament, das die Bronchien erweitert. Wenn bei einem erneuten Lungenfunktionstest nach etwa zehn Minuten die Atemwege nicht mehr verengt sind, spricht dies für eine asthmatische Erkrankung, denn: Nur bei Asthma lassen sich die Bronchien vollständig erweitern. Bleibt die Verengung auch nach dem Test bestehen, spricht dies für eine chronisch obstruktive Bronchitis.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Therapie

Die chronisch obstruktive Bronchitis macht meist eine lebenslange Therapie notwendig.

Zwar ist die chronisch obstruktive Bronchitis auch bei geeigneter Behandlung nicht vollständig heilbar – man kann jedoch die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Lungenerkrankung aufhalten.

Die gegen eine chronisch obstruktive Bronchitis eingesetzte Therapie zielt vor allem auf Folgendes ab:

Begleitende Maßnahmen

Wenn Sie eine chronisch obstruktive Bronchitis haben, ist es begleitend zur Behandlung dringend zu empfehlen, die Risikofaktoren zu vermeiden. So ist es wichtig, unbedingt vollständig mit dem Rauchen aufzuhören, damit sich die Erkrankung nicht verschlimmert.

Haben Umweltbelastungen oder Luftverschmutzung die chronisch obstruktive Bronchitis (mit) verursacht, kann es ratsam sein, den Wohnort beziehungsweise den Arbeitsplatz zu wechseln und so für saubere Atemluft zu sorgen. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen bringt kurzfristig Erleichterung.

Medikamente

Gegen die für die chronisch obstruktive Bronchitis typischen Beschwerden (Auswurf, Husten, Atemnot) helfen entsprechende Medikamente. Dabei eignet sich grundsätzlich dieselbe medikamentöse Behandlung wie bei jeder anderen Form von COPD oder bei Asthma.

Bronchodilatatoren

Gegen die chronisch obstruktive Bronchitis kommen zur Behandlung bronchienerweiternde Medikamente (sog. Bronchodilatatoren) zum Einsatz: Diese Mittel helfen gegen Atemnot und verbessern so Ihre Leistungsfähigkeit. Bronchodilatatoren stehen in verschiedener Form zur Verfügung:

Kortison

Um eine schwere chronisch obstruktive Bronchitis zu behandeln, bietet sich Kortison an, das Sie in die Lunge einatmen (d.h. inhalieren): Diese Behandlung lindert Entzündungen der Bronchialschleimhaut. Inhalatives Kortison gehört bei mittelschweren bis schweren Fällen von COPD zur Basistherapie.

Schleimlösende Mittel

Schleimlösende Medikamente (z.B. Acetylcystein oder Efeuextrakt) können die chronisch obstruktive Bronchitis in ihrem Verlauf nicht direkt beeinflussen. Daher gelten Schleimlöser bei chronisch obstruktiver Bronchitis nicht allgemein als empfehlenswert. Allerdings lindern schleimlösende Mittel die Symptome bei akuten Infekten und massiver Schleimbildung.

Hustenstiller

Führt die chronisch obstruktive Bronchitis zu trockenem Reizhusten, können Sie kurzfristig einen Hustenstiller mit Codein oder Noscapin einnehmen. Als länger andauernde medikamentöse Behandlung sind Hustenstiller bei chronisch obstruktiver Bronchitis nicht geeignet. Der Grund:

Antibiotika

Unter bestimmten Umständen erfordert eine chronisch obstruktive Bronchitis eine Behandlung mit Antibiotika. So benötigen Sie antibiotisch wirkende Medikamente, wenn sich Ihr Allgemeinzustand verschlechtert und/oder wenn Sie Fieber haben, verbunden mit grünlich-eitrigem Auswurf.

Hat Ihre chronisch obstruktive Bronchitis ein schweres Stadium erreicht, kann die Antibiotika-Behandlung auch zum Einsatz kommen, wenn Sie eine virusbedingte Erkältung haben, um Ihre in der Abwehr geschwächten Bronchien vor einer zusätzlichen bakteriellen Infektion zu schützen.

Bei akuten Infekten ist vor Beginn der Antibiotika-Therapie eine Speichelprobe zu entnehmen, um darin die Bakterienarten und deren Widerstandsfähigkeit (Resistenz) gegenüber den verschiedenen Antibiotika zu bestimmen.

Physikalische Maßnahmen

Gegen eine chronisch obstruktive Bronchitis sind auch verschiedene physikalische Maßnahmen sinnvoll. Diese Maßnahmen stellen eine wichtige Unterstützung der medikamentösen Therapie dar.

Die Hauptziele der physikalischen Behandlung einer chronisch obstruktiven Bronchitis bestehen darin,

Trockenen Husten vermeiden

Um bei einer chronisch obstruktiven Bronchitis trockenen Husten zu vermeiden, helfen die folgenden einfachen Tipps:

Abhusten erleichtern

Die chronisch obstruktive Bronchitis kann mit massiver Schleimbildung einhergehen. Um das Abhusten des Schleims zu erleichtern, können Sie in der Krankengymnastik die Technik der FET (für engl. forced expiration technique, Technik zum forcierten Ausatmen) erlernen: Diese Atemtechnik erleichtert den Abtransport des Schleims aus den Atemwegen.

Atemnot lindern

Die für die chronisch obstruktive Bronchitis typische Atemnot können Sie lindern, indem Sie eine Körperhaltung einnehmen, die das Atmen erleichtert. Beispiele:

Leistungsfähigkeit verbessern

Die chronisch obstruktive Bronchitis verursacht immer Leistungseinschränkungen. Sie können Ihre Leistungsfähigkeit jedoch steigern, indem Sie Ihre Atmung verbessern. Dazu eignet sich ein Trainingsprogramm, das die Atemmuskulatur stärkt.

Das Programm kann zu Beispiel so aussehen, dass Sie Ihre Muskulatur täglich 10 bis 15 Minuten trainieren, wobei Sie das Muskeltraining durch kleine Pausen unterbrechen. Das Trainingsprogramm können Sie bei der Krankengymnastik erlernen.

Wenn Sie nicht alleine trainieren möchten, können Sie auch an speziellen Bewegungsprogrammen in einer Gruppe teilnehmen. Sogenannte Lungensportgruppen für Menschen mit COPD bieten verschiedene Aktivitäten an – wie Walking, Jogging, Radfahren, Gymnastik, Schwimmen oder Atemübungen.

Durch regelmäßige Teilnahme an einer Lungensportgruppe können Sie Ihre körperliche Belastbarkeit und damit Ihre Lebensqualität steigern.

Bevor Sie mit irgendwelchen Trainingsprogrammen beginnen, ist aber eine sorgfältige Diagnostik nötig. Denn wenn Sie beispielsweise eine Herzschwäche haben, könnten bestimmte Aktivitäten für Sie ungeeignet sein. Besprechen Sie mögliche Risiken am besten mit Ihrem Arzt.

Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)

Erreicht die chronisch obstruktive Bronchitis ein fortgeschrittenes Stadium, ist es Zeit für eine Therapie mit Sauerstoff: Die Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT) hat bei COPD eine gute, lebensverlängernde Wirkung. Wenn in Ihrem Blut ein erheblicher ständiger Sauerstoffmangel herrscht, erhalten Sie über eine Nasensonde mindestens 16 bis 24 Stunden täglich Sauerstoff. Sinnvoll ist die LTOT vor allem bei Menschen mit chronischer Rechtsherzschwäche (Rechtsherzinsuffizienz). Eine regelmäßige Kontrolle durch den Facharzt ist notwendig.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Verlauf

Die chronisch obstruktive Bronchitis schreitet typischerweise fort. Das heißt: Die Verengung (bzw. Obstruktion) der Atemwege nimmt im Verlauf der Erkrankung immer weiter zu.

Auch eine Therapie kann diese Verengung in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Eine völlige Heilung ist demnach nicht möglich. Allerdings helfen eine geeignete Behandlung und vor allem ein rauchfreies Leben in vielen Fällen, die chronisch obstruktive Bronchitis zu stoppen und die Beschwerden erheblich zu lindern.

Bleibt die chronisch obstruktive Bronchitis unbehandelt, verschlechtert sich die Funktion der Lunge immer mehr. Befinden, Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität sind dann zunehmend beeinträchtigt. Im weiteren Verlauf der Atemwegserkrankung entwickelt sich eine krankhafte Überblähung der Lunge – ein sogenanntes Lungenemphysem, das die Lunge dauerhaft schädigt. Über das Lungenemphysem in den Lungengefäßen entsteht ein erhöhter Blutdruck, der letztlich das Herz chronisch schädigt und schwächt (Cor pulmonale, Rechtsherzinsuffizienz). Die häufigsten Komplikationen sind Infektionen der Bronchien und Lungenentzündungen.

Notfall

Eine chronisch obstruktive Bronchitis kann jederzeit zu einem Notfall führen. Vor allem durch zusätzliche Infekte der Atemwege kann sich der Gesundheitszustand akut verschlechtern. Typische Anzeichen für die Verschlechterung der chronisch obstruktiven Bronchitis sind:

Verschlimmert sich die chronisch obstruktive Bronchitis zu einem akuten Notfall, ist den Betroffenen Sauerstoff zu verabreichen. Schnelle Linderung erreicht man durch Hochlagerung des Oberkörpers. Eventuell kann es auch erforderlich werden, die Betroffenen zu intubieren und zu beatmen. Bei einer bakteriellen Infektion sollten sie anschließend Antibiotika erhalten.

Chronisch obstruktive Bronchitis: Vorbeugen

Der Hauptrisikofaktor für die chronisch obstruktive Bronchitis ist Tabakrauch: 90 Prozent aller Menschen mit COPD (für engl. chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind oder waren Raucher. Vorbeugen können Sie der Atemwegserkrankung demnach, indem Sie nicht rauchen.

Dies gilt nicht nur für die chronisch obstruktive Bronchitis – Rauchverzicht kann auch anderen Atemwegserkrankungen vorbeugen! So entwickeln Nichtraucher nur selten eine chronische Bronchitis, die als Vorstufe der chronisch obstruktiven Bronchitis gilt.

Neben dem aktiven Rauchen ist es wichtig, vorbeugend auch Belastungen der Atemwege durch Passivrauchen, eingeatmete Schadstoffe am Arbeitsplatz oder Luftverschmutzungen im Freien (Staub, Dämpfe und Gase) so weit wie möglich zu vermeiden. Denn auch diese erhöhen das Risiko für eine chronisch obstruktive Bronchitis.

Impfungen

Wenn Sie schon eine chronisch obstruktive Bronchitis haben, können Sie mit zwei Impfungen Komplikationen vorbeugen:

Chronisch obstruktive Bronchitis: Weitere Informationen

Onmeda-Lesetipps:

Linktipps:

www.copd-deutschland.de
Der Verein COPD – Deutschland e.V. will Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Auf der Seite finden Sie Termine zu Informationsveranstaltungen des Vereins.

atemwegsliga.de
Die Website der Deutschen Atemwegsliga e.V. mit umfangreichen Informationen über Atemwegs- und Lungenerkrankungen.

Deutscher Allergie- und Asthmabund
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) e.V. bietet ebenfalls Informationen zu Erkrankungen der Atemwege wie Asthma und COPD.

www.lungenemphysem-copd.de
Die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland bietet unter anderem eine Mailingliste, deren Teilnehmer auf Informationen über chronisch obstruktive Lungenerkrankungen zugreifen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Tipps geben können.

Selbsthilfegruppen / Beratungsstellen:

Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Lindstockstr. 30
45527 Hattingen
+49 (0)2324 - 99 90 00
patientenorganisation@lungenemphysem-copd.de
www.lungenemphysem-copd.de

COPD - Deutschland e.V.
Fabrikstr. 33
47119 Duisburg
+49 (0)2324 - 99 90 01
verein@copd-deutschland.de
www.copd-deutschland.de

Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Adnet-Str. 14
55276 Oppenheim
info@pat-liga.de
www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 29.9.2017)

Herold, G.: Innere Medizin. Eigenverlag, Köln 2017

Epidemiologisches Bulletin Nr. 34/2017: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut – 2017/2018 (Stand: 24.8.2017)

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Stand: 12.8.2015)

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin: Tabakentwöhnung bei COPD. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 020/005 (Stand: 1.1.2014)

Hahn, J.-M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2013

Atemschulung. Online-Informationen des Lungeninformationsdiensts vom Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH): www.lungeninformationsdienst.de (Stand: 1.2.2011)

Vogelmeier, C., et al: Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga. Pneumologie 2007 61 e1-e40

Aktualisiert am: 4. Oktober 2017

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