Schnuller: ja oder nein?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Saugen beruhigt, entspannt und tröstet. Aus diesem Grund geben viele Eltern ihrem Kind einen Schnuller. Schreit das Baby und lässt es sich nicht auf andere Weise beruhigen, erweist sich ein Schnuller oft als letzte und meist effiziente Lösung. Das Baby kommt zur Ruhe, und die Eltern können durchatmen. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden.

Außerdem kann das Nuckeln am Schnuller gegen Blähungen helfen, da es die Speichelsekretion anregt. In einigen Fällen wird der Schnuller auch aus medizinischen Gründen eingesetzt, etwa um eine Therapie bei Frühchen zu ergänzen, die Probleme beim Saugen oder Schlucken haben (Mundtherapie).

Dennoch haben Schnuller keinen sonderlich guten Ruf. Der Grund: Kinder, die lange Jahre und sehr viel schnullern, zeigen mitunter später Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen. In der Folge treten auch häufiger Probleme in der Sprachentwicklung auf.

Andererseits ist nicht jedes Schnullerkind von Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen betroffen. Zudem weicht so manches Kind auf den Daumen aus, wenn es keinen Schnuller bekommt oder er ihm früh wieder genommen wird. Und das Daumennuckeln ist nicht nur ebenso schlecht für die Kiefer- und Zahnentwicklung, sondern erfahrungsgemäß auch deutlich langlebiger als die Liebe zum Schnuller.

Schnuller – ab wann?

Wenn Sie stillen und der Meinung sind, Ihr Baby bräuchte einen Schnuller, dann sollte Ihr Kind sich bereits an das Stillen gewöhnt haben und gut damit zurecht kommen. Ansonsten kann sich eine Saugverwirrung einstellen.

Tipps für den richtigen Umgang mit dem Schnuller

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