Richtig trinken

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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Kinder wissen schon, was gut für sie ist – oder? Leider trinken Kinder aber – ebenso wie viele Erwachsene – oft zu wenig. Sie haben noch kein ausgeprägtes Durstgefühl oder sind schlicht durch Spielen und Toben und andere spannende Dinge zu sehr abgelenkt.

Nehmen Kinder aber nicht genügend Flüssigkeit zu sich, bekommen sie rasch Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes saft- und kraftlos und sind schnell unleidig. Bei Kleinkindern kann man häufig beobachten, dass sie dunkle Ringe unter den Augen bekommen, wenn sie zu wenig trinken.

Solange der Nahrungsbedarf des Säuglings vorwiegend durch Milchmahlzeiten (Muttermilch oder Flaschennahrung) gedeckt ist, braucht das Baby keine zusätzliche Flüssigkeit. Nur an besonders heißen Tagen, bei Durchfall oder Fieber können Sie über die Mutter- oder Flaschenmilch hinaus Flüssigkeit anbieten. Sobald die Beikost nach und nach die Milchmahlzeiten ersetzt, sollten aber regelmäßig Getränke auf dem Speiseplan stehen.

Trinken können und sollen Kinder so oft und so viel sie wollen. Am besten eignen sich

  • Wasser,
  • ungesüßte Tees oder
  • Saftschorlen im Verhältnis 1 Teil Fruchtsaft, 2 Teile Wasser.

Kinder sollten nicht aus der Flasche, sondern aus stabilen Bechern oder Tassen trinken.

Etwa ab dem achten Monat sollten Sie Ihr Kind außerdem von der Flasche auf Becher oder Tassen umgewöhnen. Der Flaschenentzug dient nicht zuletzt dem Wohl der Zähne und des Kiefers, welche mit der Zeit unter dem Dauernuckeln des Kindes leiden.

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