Kinderbetreuung: Babysitter & Co.

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

Jupiterimages/iStockphoto
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Die Geburt eines Kinds verändert den Alltag seiner Eltern grundlegend. Nicht nur, dass es für lange Zeit aufs Engste mit der Mutter verbunden ist und auch für den Vater immer wieder die Nacht zum Tage macht. Da ist auch die neue Verantwortung für jemand anderen. Die freie Zeit für sich allein geht gegen Null, und auch die stillen Momente als Mann und Frau sind ausgesprochen rar.

In dieser Lebensphase ist es gar nicht leicht, sich nicht als Liebespaar zu verlieren. Noch schwerer ist es, sich als solches wiederzufinden. Doch bevor auch die letzte Nische des Alltags vom Geruch voller Windeleimer oder dem Duft von Babycreme durchdrungen ist, wird es Zeit, wieder mehr an sich selbst zu denken. Jeder Mensch braucht Raum für sich allein und für die Liebe.

Spätestens jetzt sollte Ihr Kind seine Babysitterin kennen lernen. Am besten in aller Ruhe und spielerisch. Zunächst mit Ihnen zusammen im Raum, dann mal mit ihr allein im Nebenzimmer, und irgendwann auch ohne Sie allein in der Wohnung. Lassen Sie die Babysitterin die Windel wechseln, Ihr Kind ins Bett legen und eine Geschichte vorlesen. Das schafft eine körperlich-vertraute Beziehung zwischen den beiden.

Passt die Babysitterin auf Ihr schlafendes Kind auf, sollte sie die Letzte sein, die Ihr Kind vor dem Einschlafen zu Gesicht bekommen hat. Wacht ihr Kind auf, lässt es sich dann leichter von ihr beruhigen.

Genießen Sie die babyfreie Zeit mit Ihrem Partner im Restaurant, im Kino oder Theater. Und etablieren Sie diesen absolut notwendigen Luxus als regelmäßigen Termin.

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