Babyschwimmen, Kinderschwimmen

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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Kein Kind kann von Natur aus schwimmen, auch Babys nicht, die unter Wasser lediglich in den ersten Monaten durch einen Reflex davor geschützt sind, Wasser einzuatmen. Da Wasser auf kleine Kinder jedoch meist eine magische Anziehungskraft ausübt, steht es schon aus Sicherheitsgründen irgendwann einmal an, das Schwimmen zu erlernen – am besten in einem speziellen Kurs "Kinderschwimmen".

Dabei macht es keinen großen Unterschied, ob Sie mit Ihrem Kind das Babyschwimmen besucht haben oder nicht, denn bei dieser Form der Eltern-Kind-Gymnastik lernt kein Kind zu schwimmen. Die Babys sind dank des Babyschwimmens lediglich ans Wasser gewöhnt und entwickeln keine Angst davor.

Kinderschwimmen fördert die Beweglichkeit, die Körperkoordination und den Gleichgewichtssinn. Die gesamte Körpermuskulatur wird kräftiger, die Ausdauer nimmt zu. Um richtig schwimmen zu lernen, benötigen Kinder jedoch gewisse koordinative Fähigkeiten, über die sie meist erst ab dem vierten Lebensjahr verfügen. Deshalb wenden sich Kurse fürs Kinderschwimmen im Allgemeinen erst an Kinder im vierten oder fünften Lebensjahr.

In einem Kurs für Kinderschwimmen lernt Ihr Kind keine speziellen Schwimmstile. Zunächst geht es vielmehr darum, es mit den Eigenschaften des Wassers vertraut zu machen und ihm zu zeigen, wie es gelingen kann, nicht unterzugehen. Mit der Zeit übt Ihr Kind daneben auch das Springen vom Beckenrand und das Tauchen.

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Die meisten Kinder lernen die Grundlagen des Schwimmens im Verlauf von etwa 20 Übungsstunden. Jüngere brauchen meist etwas länger als ältere Kinder. Wenn sie dann am Ende ihres Kurses die
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