Pfefferminze

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Die Pfefferminze ist – wie jede andere Minze auch – eine aromatische Pflanze. Ihr ätherisches Öl macht sie zu einer wirksamen Heilpflanze, weshalb sowohl Pfefferminzblätter als auch das daraus gewonnene Pfefferminzöl als traditionelle pflanzliche Arzneimittel gelten.

Die Pfefferminze ist wahrscheinlich zufällig in Europa aus verschiedenen Minzearten entstanden und vor allem in Europa und Nordamerika weit verbreitet. Der botanische Name der Pfefferminze lautet Mentha x piperita, wobei:

Die Pfefferminze ist ein ausdauerndes Heilkraut, das eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen kann. Der vierkantige Stängel ist wenig verzweigt und häufig violett unterlaufen. Die kreuzgegenständigen, länglichen Blätter duften beim Zerreiben charakteristisch nach Menthol. Die blassrosafarbenen Lippenblüten sind in ährigen Quirlen angeordnet.

Die Pfefferminze ist unter anderem bekannt für ihre lindernde Wirkung bei Verdauungsbeschwerden und gilt seit mindestens zwei Jahrhunderten als eines der beliebtesten Heilkräuter. Neben medizinischen Zwecken nutzen die Menschen die Pfefferminze in weiten Teilen der Erde auch wegen ihres Geschmacks (als Gewürzpflanze bzw. zur Aromatisierung) und wegen ihres Dufts – zum Beispiel:

Als Arzneipflanze verwendet kommen nur die Blätter der Pfefferminze zum Einsatz – allerdings auf unterschiedliche Weise zubereitet. Die daraus hergestellten Arzneimittel sind in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

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