Plötzlicher Kindstod (SIDS)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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Der plötzliche Kindstod (engl.: Sudden Infant Death Syndrome, SIDS) ist ein heikles Thema, denn bisher sind keine Ursachen bekannt und theoretisch kann es jeden treffen. Mittlerweile ist jedoch eine Reihe von Risikofaktoren bekannt und es gibt zahlreiche Empfehlungen zum Umgang mit Säuglingen. So konnten die SIDS-Fälle in den letzten Jahren um ganze 80 Prozent reduziert werden.

Was ist der plötzliche Kindstod (SIDS)?

Als plötzlichen Kindstod (SIDS) bezeichnet man den unerwarteten, unerklärlichen und unvorhersehbaren Tod eines Säuglings während des Schlafs.

Bekannte Risikofaktoren für SIDS sind Beispielsweise das Schlafen in Bauchlage und das Rauchen in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Werden diese Faktoren vermieden, kann man das Risiko für den plötzlichen Kindstod verringern.

Aufgrund einer verbesserten Vorsorge hat sich die Anzahl der am plötzlichen Kindstod verstorbenen Säuglinge in den letzten 14 Jahren stark reduziert. Dennoch waren im Jahre 2015 in Deutschland noch 127 Babys betroffen. Mithilfe einer gute Aufklärung über die Risikofaktoren und das richtige Verhalten im Notfall wird wesentlich dazu beigetragen, den plötzlichen Kindstod zu vermeiden.

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