Östrogenmangel

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen

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Östrogene spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der weiblichen Geschlechtsorgane, beim Menstruationszyklus, bei der Befruchtung sowie in der Schwangerschaft. Ein Östrogenmangel kann daher weitreichende Folgen für die betroffene Frau haben.

Am häufigsten kommt es im Rahmen des sogenannten Östrogenmangelsyndroms zu einer zu niedrigen Östrogenkonzentration. Das Östrogenmangelsyndrom bestimmt den Großteil der Symptome in den Wechseljahren. Der Östrogenspiegel nimmt im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses ab, die Eierstöcke stellen nach und nach ihre Funktion ein und es kommt zu Menstruationsstörungen, Hitzewallungen und häufig zu einer Scheidentrockenheit.

Ein Östrogenmangel kann aber unterschiedliche Ursachen haben:

Östrogenmangel kann die unterschiedlichsten Symptome verursachen, von Augentrockenheit bis hin zu Unfruchtbarkeit. Solange die Beschwerden die betroffene Frau nicht belasten, ist eine Therapie nicht nötig. Kommt es aber zu Unfruchtbarkeit, Schmerzen oder anderen Beeinträchtigungen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dem Östrogenmangel entgegenzuwirken.

Bei starken Beschwerden ist die Östrogentherapie das Mittel der Wahl. Die Frau nimmt dabei regelmäßig ein Östrogenpräparat ein, um den Mangel auszugleichen.

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