Erste Hilfe bei Knochenbruch

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

Jupiterimages/BananaStock
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Bei einem Knochenbruch unterscheidet man zwischen geschlossenen Brüchen und offenen Brüchen (Frakturen).

Bei einem geschlossenen Bruch ist die Haut im Bereich der Bruchstelle unverletzt. Bei (auch kleinsten) Wunden mit oder ohne Blutungen spricht man von einem offenen Bruch. Er birgt die Gefahr, dass sich eine Infektion bilden kann.

Sichere Zeichen für einen Knochenbruch sind:

Zusätzliche Merkmale, wie starke Schmerzen, Schwellungen, Bluterguss, eine Einschränkung der Beweglichkeit oder eine Schonhaltung, können ebenfalls auf eine Fraktur hinweisen.

Bei Verdacht auf einen Knochenbruch sollten Sie die Verletzung in jedem Fall wie einen Knochenbruch behandeln.

Was tun bei einem Knochenbruch?

Bei Hand-, Arm- oder Schulterbrüchen: Hier nimmt der Betroffene häufig eine Schonhaltung ein und hält zum Beispiel den Arm vorm Körper fest. Belassen Sie dann die Position beim Betroffenen so wie sie ist, um nicht noch mehr Schmerzen zu verursachen. Warten Sie mit ihm zusammen auf den Notarzt.

Wann ist professionelle Hilfe notwendig?

Alarmieren Sie bei Verdacht auf einen Knochenbruch den Notarzt (112). Auch bei kleineren Brüchen an Hand, Unterarmen oder Füßen sollte sich der Betroffene in jedem Fall in ärztliche Hilfe begeben.

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