Erste Hilfe bei Blutungen

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

Jupiterimages/iStockphoto
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Bei einer Blutung tritt Blut aus verletzten Gefäßen in das umliegende Gewebe oder an die Körperoberfläche aus.

Ob und wie gefährlich eine Blutung ist, hängt vom Ausmaß der Blutung und dem Allgemeinzustand der Person ab. Ist die Blutung sehr gering, reicht in der Regel die körpereigene Blutgerinnung aus, diese zu stoppen. Bei größeren Blutungen ist es jedoch nötig, einen Druckverband anzulegen.

Was tun bei Blutungen?

Allgemeine Hinweise

Bei einer leichten Blutung genügt in der Regel ein Pflaster oder ein Schutzverband aus sterilem Material. Papiertaschentücher sind ungeeignet. Auch Wundsalben, Pasten oder Ähnliches sollten Sie bei der Erstversorgung nie direkt auf eine Wunde auftragen.

Druckverband anlegen

Reicht ein einfacher Wundverband nicht aus, um die Blutung zu stillen, oder handelt sich um eine größere Blutung, wird ein Druckverband nötig:

Wann muss professionelle Hilfe her?

Bei größeren, möglicherweise lebensbedrohlichen Blutungen sollten Sie umgehend den Notarzt (112) rufen.

Jede größere Wunde sollte innerhalb von sechs Stunden von einem Arzt begutachtet werden. Gegebenenfalls ist eine Tetanus-Impfung notwendig.

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