Zahnimplantate: Historisches

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Im Wesentlichen beginnt die Geschichte der Zahnimplantate Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals stellte man die Implantate aus Metallen wie Silber, Gold, Platin oder Blei her. Es gab aber auch Zahnimplantate aus Gummi, Kautschuk und Keramik. Die künstlichen Zähne waren meist der natürlichen Zahnform nachempfunden. Man platzierte diese Zahnnachbildungen direkt nach dem Zahnziehen in das entstandene Loch im Kieferknochen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Entwicklung von lokalen Betäubungsmitteln, zahnärztlichen Bohrmaschinen und Apparaten für Röntgenaufnahmen den Fortschritt in der Zahnmedizin vorantrieben, entwickelte sich auch die Implantologie weiter. Im Jahr 1937 gelang es dem US-Amerikaner Alvin Edward Strock dann zum ersten Mal, ein schraubenförmiges Zahnimplantat aus einer Chrom-Kobalt-Molybdän-Verbindung im Kiefer zu verankern.

Durch überzeugende Studienergebnisse hat sich – neben Keramik – seit 1960 das Metall Titan als geeignetes Material für Zahnimplantate im Kieferknochen durchgesetzt.

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