Früherkennung von weißem Hautkrebs: Wie erkenne ich hellen Hautkrebs?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Hauttumoren wie der weiße Hautkrebs kann man mit dem bloßen Auge erkennen. Jeder Mensch sollte deshalb seine Haut auf mögliche Veränderungen hin beobachten. Vor allem die Bereiche, die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Gesicht, Dekolleté und Unterarme, sollten Sie regelmäßig betrachten. Für Personen, die viel sonnenbaden, im Freien arbeiten oder zu Sonnenbränden neigen, gilt dies besonders, ebenso für Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Auch die Schleimhäute im Kopf-, Genital- und Analbereich sollten Sie regelmäßig auf Veränderungen absuchen.

Wenn Sie eine auffällige Stelle entdecken, sollten Sie in jedem Fall Ihren Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen, um zu klären, ob es sich um Hautkrebs handelt oder nicht.

Woran erkennt man ein Basaliom?

Das Basaliom, die häufigste Form des weißen Hautkrebses, tritt vor allem im Kopf-Hals-Bereich auf. Häufig handelt es sich um kleine, leicht erhabene, glatt-glänzende Knoten. Typisch sind auch schuppende Hautstellen mit einem perlschnurartigen Randsaum aus Knötchen, die wenige Millimeter groß sind. Basaliome sind hautfarben bis rötlich. Gelegentlich wachsen sie in die Tiefe und zerstören das benachbarte Gewebe, sodass auch Knochen und Knorpel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Basaliome wachsen in der Regel langsam.

Woran erkennt man ein Spinaliom?

Das Aussehen von Spinaliomen (Plattenepithelkarzinom) kann stark variieren: Diese Form von hellem Hautkrebs kann zum Beispiel warzenartig erscheinen oder auch nässenden Geschwüren ähneln. Meist fallen diese Hauttumoren aber als ausgefranste, rötliche, schuppende oder mit Krusten bedeckte Flecken auf. Spinaliome können innerhalb weniger Wochen zu großen Knoten heranwachsen, die schmerzlos sind, aber häufig zu Blutungen neigen. Das Tumorwachstum kann sich jedoch auch langsam über mehrere Jahre hinziehen.

Woran erkennt man eine aktinische Keratose?

Aktinische Keratosen, die die Vorstufe eines Spinalioms darstellen, findet man vor allem in Körperregionen, die oft dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Anfangs erscheinen sie als kleine rötliche Flecken, die dadurch entstehen, dass die oberste Hautschicht dünner wird und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten. Die Flecken entwickeln sich später zu flachen rötlichen Knötchen, die graubraun verhornt sind. Aktinische Keratosen wachsen selten einzeln, meist treten mehrere dieser Hautveränderungen in kleinen Gruppen oder großflächig verteilt auf.

Da man weißen Hautkrebs meist gut erkennen und in vielen Fällen wirksam behandeln kann, ist eine regelmäßige Selbstkontrolle der Haut und der Schleimhäute zur Früherkennung unbedingt zu empfehlen!

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