Bildgebende Mammadiagnostik

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Jupiterimages/iStockphoto
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Die bildgebende Mammadiagnostik umfasst verschiedene Verfahren, die das Brustgewebe bildlich darstellen können, so etwa Ultraschall oder Röntgen. Diese spielen eine wichtige Rolle, um Erkrankungen der weiblichen Brust (Mamma) erkennen und behandeln zu können. Vor allem in der Früherkennung von Brustkrebs setzen Ärzte die bildgebende Mammadiagnostik ein.

Bildgebende Untersuchungsverfahren sind, neben der Selbstuntersuchung der Brust, ein wichtiger Bestandteil in der Diagnose und Früherkennung von Brusterkrankungen wie Brustkrebs (Mammakarzinom). Mit ihrer Hilfe kann der Arzt in der weiblichen Brust Gewebeveränderungen erkennen, die beispielsweise durch Krebszellen entstehen. Erkennt der Mediziner solche Veränderungen, kann er den Befund durch eine Gewebeprobe (Biopsie) weiter abklären. Auch Männer können – wenn auch viel seltener – an Brustkrebs erkranken. Sie werden bei entsprechendem Verdacht ebenfalls bildgebend untersucht.

Unter dem Oberbegriff "bildgebende Mammadiagnostik" lassen sich verschiedene Verfahren zusammenfassen. Dazu zählen vor allem

In der routinemäßigen Mammadiagnostik spielen vor allem Ultraschall und Röntgen – also die Mammographie – eine wichtige Rolle. Spezialuntersuchungen wie die sogenannte PET (Positronen-Emissions-Tomographie) bieten sich in Einzelfällen an.

Die bildgebende Mammadiagnostik mit Ultraschall ist schmerzlos und birgt kein Risiko für die untersuchten Frauen. Eine Mammographie empfinden einige Frauen allerdings als unangenehm, manchmal auch schmerzhaft. Bei Röntgenuntersuchungen wie der Mammographie und der Computertomographie (CT) ist die untersuchte Frau außerdem einer gewissen Strahlenbelastung ausgesetzt. Welches bildgebende Verfahren zur Brustuntersuchung im jeweiligen Fall sinvoll ist, entscheidet der Arzt.

Vor allem mit zunehmendem Alter ist die bildgebende Mammadiagnostik bei Frauen wichtig zur Krebsfrüherkennung. Denn: Mit höherem Lebensalter steigt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Bildgebende Verfahren helfen dabei, die Anzeichen von Krebs schon sehr früh zu erkennen. In frühen Stadien lässt sich Brustkrebs leichter behandeln als in späteren Phasen, wenn Krebszellen etwa in das umliegende Gewebe oder die Lymphknoten gestreut haben.

Aus diesem Grund bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre die Kosten einer routinemäßigen Mammographie (Screening) – also einer Untersuchung, ohne dass ein Verdacht auf eine Brusterkrankung vorliegen muss.

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