Blutentnahme

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Die Blutentnahme ist ein Diagnoseverfahren, bei dem der Arzt dem Untersuchten eine bestimmte Menge Blut abnimmt und im Labor untersuchen lässt. Mithilfe der Blutentnahme kann er so die Zusammensetzung des Blutes überprüfen sowie mögliche Erkrankungen oder Mangelzustände feststellen.

Das Blut setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, die sich in einen festen und einen flüssigen Anteil unterteilen lassen. Den festen Part bilden die Blutzellen, wie zum Beispiel die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der flüssige Anteil heißt Blutplasma, wozu auch die Gerinnungsfaktoren gehören.

Im Labor lassen sich nach einer Blutentnahme drei unterschiedliche "Arten" von Blut untersuchen:

Was passiert bei der Blutentnahme?

Bei der Blutentnahme entnimmt der Arzt dem Untersuchten die benötigte Menge Blut, etwa 30 Milliliter. Er verwendet dabei Röhrchen, die speziell für die Blutentnahme und die anschließende Blutuntersuchung vorgesehen sind. Der Blutverlust durch die Blutentnahme ist nicht gefährlich. Manchmal ist der Einstich etwas schmerzhaft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Blutentnahme:

Bei einer Blutspende werden bis zu 500 Milliliter Vollblut aus der Vene entnommen. Neben der Vollblut-Spende kann man jedoch auch Blutbestandteile spenden, etwa rote Blutkörperchen, Blutplasma oder Blutplättchen (Thrombozyten).

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