Flaschennahrung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

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Flaschennahrung gewährleistet eine gesunde Ernährung für Säuglinge, deren Mütter nicht stillen können oder möchten. Auch wer sein Baby zufüttern oder ganz abstillen muss, obwohl es noch Milch benötigt, kann sich mit Flaschenmilch behelfen.

Stillen und Flaschennahrung sind jedoch nicht völlig gleichwertig: Im Vergleich zur Flaschennahrung ist für ein Baby Muttermilch immer noch die beste Form der Ernährung: Die Zusammensetzung der Muttermilch ist optimal auf die Bedürfnisse eines Kindes abgestimmt. Außerdem müssen sich stillende Mütter keine Gedanken über die richtige Trinktemperatur oder Hygiene machen: Beides ist bei Muttermilch einwandfrei. Und zu guter Letzt fördert das Stillen den Mutter-Kind-Kontakt.

Trotzdem können Eltern (stattdessen oder zusätzlich zum Stillen) auf Flaschennahrung zurückgreifen: Auch mit der sogenannten Säuglingsanfangsnahrung oder Säuglingsersatznahrung ist eine gesunde Ernährung des Babys möglich. Und elterliche Zuwendung spürt das Baby ebenso, wenn es das Fläschchen bekommt.

Allerdings ist es wichtig, dass Sie bei der Flaschenernährung industriell hergestellte Fertigmilch (sog. Formulanahrung) verwenden, statt die Ersatznahrung selber herzustellen: Das Milchpulver und die anderen Zutaten dieser künstlichen Babymilch stehen unter strenger Kontrolle. Somit ist für das Baby industriell hergestellte Flaschennahrung die beste Alternative zur Muttermilch.

Wenn Sie die Flaschennahrung selber zubereiten und dabei Kuhmilch, Sojamilch, Mandelmilch oder Frischkornmilch verwenden, riskieren Sie Unverträglichkeiten, Allergien und Fehlernährungen bei Ihrem Baby. Auch die für Säuglinge wichtige Lebensmittelhygiene ist bei der eigenen Zubereitung der Flaschennahrung kaum zu gewährleisten.

In den ersten sechs Lebensmonaten reicht die sogenannte Säuglingsanfangsnahrung – wie die Muttermilch beim Stillen – als alleinige Babynahrung aus. Später ist sie auch als Teilnahrung neben der Beikost bis zum Übergang zur allgemeinen Familienkost geeignet.

Es stehen verschiedene Flaschennahrungen zur Verfügung. Welche Flaschennahrung für Ihr Baby am besten geeignet ist, hängt unter anderem von seinem Allergierisiko ab: Ist das Risiko für Allergien erhöht, bietet sich als spezielle Ersatznahrung die sogenannte Hydrolysatnahrung oder hydrolysierte Ersatznahrung an. Dieses Fertigprodukt trägt dazu bei, Allergien und Unverträglichkeiten zu vermeiden.

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